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Mehr als 130 Soldaten des 4. Kontingentes der NATO-Mission VAPB (Verstärkung Air Policing Baltikum) erhielten am Wochenende vor dem Einsatzbeginn ihre erste Schutzimpfung gegen Covid-19. Foto: Twitter/Team Luftwaffe
Erst am 15. Februar 2021 wurde beschlossen, die Bundeswehr mit einem eigenen Impfstoff-Kontingent auszustatten, rund 10.000 Impfdosen des Astrazeneca-Impfstoffes. Jetzt am Wochenende wurden die ersten Dosen an den Mann bzw. die Frau gebracht, wie ein Sprecher des Sanitätsdienstes am Montag auf Anfrage des DBwV bestätigt.
Demzufolge seien bereits 90 Impfungen am Freitag erfolgt, weitere 150 übers Wochenende und 136 am heutigen Montag. Die Impfungen gingen an Soldaten und Soldatinnen, die sich zurzeit in Hannover bzw. Bonn in isolierter Unterbringung befinden und dort auf ihren Auslandseinsatz warten.
Möglich wurde die vorgezogene Priorisierung bei der Corona-Schutzimpfung nach der Änderung der Impfversorgung am 8. Februar. Als Bedarfsträger mit „hoher Priorität“ waren Soldatinnen und Soldaten mit hohem Infektionsrisiko im Auslandseinsatz durch die Aktualisierung der Impfverordnung Anfang Februar in die zweite Prioritätsgruppe eingeordnet worden. Innerhalb der Streitkräfte soll der Impfstoff zunächst an Soldatinnen und Soldaten verimpft werden, die zeitnah in den Auslandseinsatz kommen, also das Personal, welches sich gerade in der isolierten Unterbringung befindet, hieß es vom BMVg. Auch Bundeswehrsoldaten, die noch mindestens vier Wochen im Einsatz sind sollen „kurzfristig eine (Erst-)Impfung erhalten“.
Das zugeteilte Impfstoffkontingent von 10.000 Dosen dient allerdings nicht allein den Bundeswehrangehörigen, sondern ist auch für die Männer und Frauen von Bundespolizei und Zoll vorgesehen. Nach welchem Verteilschlüssel der Impfstoff zugeteilt wird, ist bisher unbekannt. Laut dem Sprecher des Sanitätsdienstes habe die Immunisierung bei Soldatinnen und Soldaten vor dem Auslandseinsatz höchste Priorität. Die jüngst geimpften Bundeswehrangehörigen werden in den kommenden Tagen zu unterschiedlichen Auslandseinsätzen aufbrechen, etwa zum Air Policing im Baltikum, nach Mali und nach Afghanistan.
Tatsächlich sind die nun durchgeführten Impfungen nicht die ersten, die bei den Kameradinnen und Kameraden der Bundeswehr vorgenommen wurden. Bereits im Vorfeld waren bei Soldatinnen und Soldaten Corona-Schutzimpfungen vorgenommen worden, die als Angehörige im Sanitätsdienst oder als helfende Hände in zivilen Einrichtungen einem erhöhten Infektionsrisiko ausgesetzt waren.
#Ärmelhoch vor Abflug in den #Einsatz: Soldatinnen und Soldaten der @Bw_Einsatz bekamen am Wochenende während der isolierten Unterbringung die Möglichkeit zur #COVID19 Schutzimpfung. Darunter auch mehr als 130 Soldaten des 4. Kontingentes der @NATO-Mission #VAPB. #ImpfenSchuetztpic.twitter.com/chSjRFGld6— Team_Luftwaffe (@Team_Luftwaffe) March 1, 2021
#Ärmelhoch vor Abflug in den #Einsatz: Soldatinnen und Soldaten der @Bw_Einsatz bekamen am Wochenende während der isolierten Unterbringung die Möglichkeit zur #COVID19 Schutzimpfung. Darunter auch mehr als 130 Soldaten des 4. Kontingentes der @NATO-Mission #VAPB. #ImpfenSchuetztpic.twitter.com/chSjRFGld6
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