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Oberstleutnant Heiko Wömpener begrüßt knapp 150 Teilnehmende aus fünf Nationen zur Bundeswehrmeisterschaft an der Sportschule in Warendorf. Foto: Bundeswehr/Arning
Warendorf. Sportliche Höchstleistung, Teamwork, Ausdauer und absolute Konzentration sind beim Military Fitness Cup gefragt. An der Sportschule der Bundeswehr in Warendorf traten jetzt rund 150 Teilnehmer beim 4. Military Fitness Cup (MilFitCup) an. Das Rennen bei den Teams machten Soldaten des Panzergrenadierbataillon 122 aus Oberviechtach in Bayern.
19 Teams und 50 Einzelstarter aller Teilstreitkräfte und Militärischer Organisationsbereiche beteiligte sich. Die Teams bestanden aus jeweils fünf Teilnehmenden, darunter musste mindestens eine Frau sein und eine Person, die 36 Jahre oder älter ist. Auch Teams aus Belgien, Luxemburg und Österreich waren dabei. „Der MilFitCup spiegelt damit die multinationale Ausrichtung der Streitkräftebasis wider“, schreibt die Streitkräftebasis auf ihrer Homepage.
Über zwei Tage liefen die Wettkämpfe. An 21 Stationen mussten die Soldaten militärische und taktische Fitness beweisen.Wer den Wettkampf meistern wollte, musste an seine Grenze gehen. Im nassen Feldanzug einen Lastwagen ziehen, diesen noch be- und entladen, war nur eine der Aufgaben, die die Soldaten zu bewältigen hatten. Die größte Herausforderung war die CISM-Hindernisbahn, die Königsdisziplin des Militärischen Fünfkampfs.
Mit Bravour die Aufgaben gemeistert haben Oberstabsfeldwebel Piller, Oberleutnant Bussemer sowie die Oberstabsgefreiten Wölfel, Hauk, Trokmann, Fischer und die Obergefreite Martin vom Panzergrenadierbataillon 122 aus Oberviechtach. Sie sind die Team-Sieger des Wettkampfs. Und damit in Bayern in guter Gesellschaft. Denn die drei fittesten Teams der Bundeswehr kommen aus dem Freistaat. Die Offizierschule der Luftwaffe in Fürstenfeldbruck belegt den zweiten Platz, gefolgt vom Ausbildungszentrum in Hammelburg.
Urkunden und Glückwünsche gab es von Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen. Sie betonte, dass militärische Fitness nicht einem Selbstzweck diene, sondern die Grundlage für die Einsatzbereitschaft sei.
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