Ein Zeugnis dessen, was passiert, wenn Politik an ihre Grenzen stößt
300 Seminare für einen geordneten Übergang in den Ruhestand
DBwV für neues Artikelgesetz Militärische Sicherheit, fordert aber Nachbesserungen
Mannschaften, eine Dienstgradgruppe vor großen Aufgaben
Eine Entscheidung, die bis heute schwere Folgen hat
Der Verband der Berufssoldaten der DDR – Interessenvertretung und Lernort demokratischer Mitbestimmung.
„Europa ist die wichtigste Garantie für die Zukunft“
„Frauen sind bei identischen Anforderungen und gleicher Ausbildung ebenso leistungsfähig wie Männer“
EuGH: Fahrten von einem zentralen Stützpunkt zu wechselnden Einsatzorten können Arbeitszeit sein
Kabinett beschließt Novellierung der Bundeslaufbahnverordnung – wichtige Forderungen umgesetzt
Panzerbrigade 45: Einsatzversorgung in Litauen gesichert
Verbandserfolg: Ehepartnerzuschlag für ins Ausland mitreisende Ehegatten durchgesetzt
Anpassung des Auslandsverwendungszuschlags in Jordanien und Erbil
Bundeswehr bleibt im Einsatz gegen IS
Weihnachtszeit im Libanon und in Litauen
Bundestag verlängert EU- und Nato-Mission im Mittelmeer
„Lassen Sie uns gemeinsam den Tag deutschlandweit zu etwas Besonderem machen“
16K3-Gedenkmarsch: Erinnerung an das Karfreitagsgefecht
Erinnerung an die Gefallenen vom OP North
Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
Europa und Ehrungen stehen im Mittelpunkt
Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Die «Invictus Games» sind für Prinz Harry eine Herzensangelegenheit. Der Wettbewerb für verletzte Kriegsveteranen könnte nun nach Düsseldorf kommen. Bei den Spielen hatten Harry und Meghan schonmal einen ganz besonderen Auftritt.
Düsseldorf - London, Toronto, Sydney - und bald Düsseldorf? Die nordrhein-westfälische Landeshauptstadt will die «Invictus Games» der Stiftung des britischen Prinzen Harry 2022 ausrichten. Für die offizielle Bewerbung reist eine Delegation inklusive mehrerer Generäle, Verteidigungs-Staatssekretär Peter Tauber (CDU) und Düsseldorfs Oberbürgermeister Thomas Geisel (SPD) nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur am heutigen Dienstag (17. September 2019) nach London. Eine Entscheidung wird für den Herbst erwartet. Die Chancen für Düsseldorf stehen gut.
Die «Invictus Games» sind ein paralympischer Wettbewerb für im Einsatz verletzte Soldatinnen und Soldaten. Vergeben und ausgerichtet werden die Spiele von einer Stiftung, die Prinz Harry ins Leben gerufen hatte und deren Schirmherr er heute ist. Die ersten «Invictus Games» fanden 2014 in London statt, es folgten unter anderem Toronto und Sydney. 2020 ist Den Haag an der Reihe.
Nach früheren Angaben der Verwaltung hatten Verteidigungsministerium und Landesregierung vorgeschlagen, dass sich Bundeswehr und Düsseldorf gemeinsam um die internationale Ausrichtung bewerben. Stattfinden sollen die Wettbewerbe im Frühjahr 2022 - im Mai oder Juni. Die Landeshauptstadt geht laut einer Vorlage für den Stadtrat mit der Merkur Spiel-Arena und den dazugehörigen Anlagen sowie dem Rheinbad als Austragungsort für die Schwimmwettbewerbe ins Rennen. Eröffnungs- und Schlusszeremonie könnten im ISS-Dome stattfinden.
Die Stadt sieht die «Invictus Games» nach eigenen Angaben als «Meilenstein» für eine mögliche NRW-Olympia-Bewerbung für das Jahr 2032. Für Düsseldorf entstünden keine Kosten - die würden vom Bund getragen, so die Information an den Stadtrat.
Im Berliner Verteidigungsministerium und im Düsseldorfer Rathaus ist man dem Vernehmen nach guter Dinge: außer Düsseldorf ist nach kanadischen Medienberichten nur noch die Stadt Victoria im Rennen. Da der Wettstreit mit Toronto schon mal in Kanada gastierte, könnte sich die Invictus-Stiftung diesmal für Deutschland entscheiden. Und: Victoria liegt auf einer Insel vor der kanadischen Küste. Invictus-Chef Dominic Reid sagte laut dem Sender CBC nach einem Ortstermin, dass die Anreise für die verwundeten Soldaten - die oftmals mehrere Gliedmaßen amputiert hätten - eine physische Herausforderung sein könnte.
Hier ist Düsseldorf im Vorteil: Stadion und Messe - deren Hallen man einbinden könnte - liegen nur wenige Minuten vom Flughafen entfernt. Sollten die Spiele nach NRW kommen, sind die deutschen Macher sicher: Prinz Harry würde samt Ehefrau Meghan und Sohn Archie kommen. Bei den «Invictus Games» in Toronto hatten Harry und Meghan übrigens einen ganz besonderen Auftritt: Damals, im September 2017, zeigten sich die beiden zum ersten Mal als Paar und turtelnd in der Öffentlichkeit.
DIESE SEITE:
TEILEN:
FOLGEN SIE UNS: