70 Jahre DBwV – Die Erfolgsgeschichte geht weiter
Ein Abend im Zeichen des Jubiläums
Klartext in spannenden Zeiten
Zielgruppentagung des Unterstützungsbereichs
Das Leben der anderen
„Last Call!“ – Der letzte Bundeswehr-Einsatz in Kabul
Kampfschwimmer – der Kern der Spezialkräfte der Marine
Gefahr im Anflug: Warum Deutschland bei der Drohnenabwehr hinterherhinkt
Leistungen im Soldatenentschädigungsgesetz werden angepasst
Brücke in die Zukunft: Die Tagung für Soldaten auf Zeit
Vom Dienstherrn zum Arbeitgeber: Wie Soldaten im Justizvollzug eine neue Zukunft finden
SaZ-Onlinetreff: Rentenansprüche sichern – Nachversicherung, Aufstockung und Übergangsleistungen richtig nutzen
Mandat ein letztes Mal verlängert: Bundeswehreinsatz UNIFIL im Libanon
EUFOR Althea und KFOR: Bundestag stimmt für Verlängerung
Bundestag berät über letztmalige Verlängerung des Bundeswehreinsatzes im Libanon
Bundestag berät über die Bundeswehrbeteiligung an KFOR und EUFOR ALTHEA
Erinnerung an Hauptfeldwebel Mischa Meier
Marsch zum Gedenken endet in der Gluthitze Berlins
Startschuss für den Marsch zum Gedenken 2026
Erinnerung an Andreas Heine und Christian Schlotterhose
Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
Europa und Ehrungen stehen im Mittelpunkt
Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Der Einsatzgruppenversorger "Berlin" startete am Freitag zum Einsatz im Mittelmeer. Die EGV zählen zu den größten Schiffen der Marine, das Bild zeigt die "Berlin" bei einer vergangenen Mission. Foto: Bundeswehr/Bergold
Wilhelmshaven am 5. März 2021. Um 16 Uhr sticht der Einsatzgruppenversorger „Berlin“ in See, um sich der EUNAVFOR MED Operation Irini anzuschließen.
Hauptauftrag des EGV: Die Durchsetzung des vom Sicherheitsrat der Vereinten Nationen verhängten Waffenembargos gegen die Bürgerkriegsparteien in Libyen. Erst vergangene Woche hatte die Türkei wieder die Kontrolle zweier verdächtiger Frachter verhindert. Offiziell befürchte die Türkei, dass die EU-Operation im Mittelmeer einseitig zum Nachteil der von ihr unterstützen Konfliktpartei in Libyen sein könnte. Inoffiziell gilt es als offenes Geheimnis, dass die Türkei selbst Waffen und Söldner ins Land schickt.
Ob die Regierung in Ankara ihr Veto-Recht auch bei Kontrollen verdächtiger Frachter durch die Besatzung der „Berlin“ in Anspruch nehmen wird, bleibt abzuwarten. Fest steht allerdings, dass für die deutschen Soldatinnen und Soldaten an Bord die Gefahr eines möglichen COVID-19-Ausbruchs gebannt ist. „Das Schiff ist einsatzklar, alle sind gesund und guter Dinge“, sagt Fregattenkapitän Stefan Klatt vor dem Auslaufen. Kurz vor dem Einsatz hatten sich über 90 Prozent der Besatzung freiwillig impfen lassen. Ein sonst gewohnter Landgang für die Crew während der Einsatzzeit wird aufgrund der strengen Corona-Restriktionen nicht möglich sein.
Dafür feiert die Crew mit diesem Einsatz eine Premiere. Zum ersten Mal werden zwei Hubschrauber vom Typ "Sea Lynx" auf einem EGV eingeschifft. Neben den logistischen Aufgaben zum Transport von Personal und Material sollen die Hubschrauber im als fliegendes Auge die Reichweite des EGV erhöhen und Boarding-Teams auf zu kontrollierende Schiffe verbringen. „Insgesamt kommen mit den Hubschraubern 18 Soldatinnen und Soldaten aus dem Marinefliegergeschwader 5 in Nordholz an Bord. Sie gewährleisten neben dem reinen Flugbetrieb auch Wartung und Instandhaltung der Maschinen“, berichtet die Marine in einem aktuellen Artikel.
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