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Mit verschmitztem Lächeln rief Andreas Kannengießer (r.) zunächst den Obergefreiten d.R. und Landtagsabgeordneten Bernd Krückel (2 v.r.) sowie den Stabsfeldwebel a.D. Uwe Knorst (3 v.r.) nach vorn. MdL Krückel überreichte dann dem sichtlich überraschten Uwe Knorst gemeinsam mit dem Bezirksvorsitzenden Michael Grothe die DBwV-Verdienstnadel in Bronze. Foto: KERH Geilenkirchen
Die Kameradschaft Ehemalige, Reservisten, Hinterbliebene (KERH) Geilenkirchen, verortet im Schnittpunkt dreier Verkehrsverbünde, engagiert sich für einen seniorenfreundlichen Nahverkehr. Der öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) im Kreisgebiet war nun Thema einer Vortragsveranstaltung, zu der die Kameradschaft den Landtagsabgeordneten Bernd Krückel (CDU) und den Geschäftsführer der West-Verkehr, Udo Winkens, gewinnen konnten.
„Bereits zur letzten DBwV-Hauptversammlung lag ein Antrag vor, mit dem Ziel eine politische Verbandsposition zur ÖPNV-Nutzung anzustoßen“, so der Kameradschaftsvorsitzende Hauptmann a.D. Andreas Kannengießer und weiter: „Eine kostenreduzierte Nutzung mit einem Jahresticket – nutzbar über die Grenzen der Anbieter/Verkehrsverbünde hinaus – sollte ein erster Schritt sein, Senioren mehr Mobilität zu ermöglichen und den Aufwand der Nutzung verschiedener Nahverkehrsmittel/-systeme zu verringern.“
Neben den beiden Gastrednern Krückel und Winkens freute sich Andreas Kannengießer neben zahlreichen Gästen auch den Hausherrn der gastgebenden Selfkant-Kaserne, Brigadegeneral Michael Schoy, den Bezirksvorsitzenden Hauptmann a.D. Michael Grothe und den Vorsitzenden des Beirats für Generationenfragen beim Kreis Heinsberg, Heinz-Peter Benetreu, begrüßen zu können.
Mit einem verschmitzten Lächeln „rief“ Andreas Kannengießer zunächst den Obergefreiten d.R. und Landtagsabgeordneten Bernd Krückel sowie den Stabsfeldwebel a.D. Uwe Knorst nach vorn. MdL Krückel überreichte dann dem sichtlich überraschten Uwe Knorst gemeinsam mit dem Bezirksvorsitzenden Michael Grothe die DBwV-Verdienstnadel in Bronze. In ihren anschließenden Vorträgen gaben die Gastredner den DBwV-Mitgliedern danach einen umfassenden Überblick über die derzeitige Debatte zu zukünftigen Finanzierungsmodellen des ÖPNV.
Einen guten Überblick über die West-Verkehr GmbH, deren Fahrzeugflotte, die Subunternehmen und auch über die Nöte der Personalgewinnung gab Geschäftsführer Winkens, der auch anhand einiger Schaubilder verdeutlichte, welche Summen zur Modernisierung des Fahrzeugbestandes aufzuwenden sind. Bernd Krückel fand in seinen Ausführungen deutliche Worte zur Finanzierung des bestehenden Angebots. Auch zeigte er auf, wie sich der finanzielle Rahmen ausdehnen muss, wenn ein weiteres 49, 59 oder 69 Euro-Ticket kommen sollte. Die Kosten würden bei weitem den Landeshaushalt, auch vor dem Hintergrund der Schuldenbremse, sprengen, so der NRW-Landtagsabgeordnete.
„Auch in Anbetracht der Tatsache, dass unser Antrag zur kostenreduzierten ÖPNV-Nutzung zwischenzeitlich von der Politik quasi schon überholt wurde, ergab sich anschließend eine muntere Diskussion mit den beiden Vortragenden“, berichtet Vorsitzender Kannengießer von der informativen Veranstaltung der KERH Geilenkirchen.
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