70 Jahre DBwV – Die Erfolgsgeschichte geht weiter
Ein Abend im Zeichen des Jubiläums
Klartext in spannenden Zeiten
Zielgruppentagung des Unterstützungsbereichs
„Last Call!“ – Der letzte Bundeswehr-Einsatz in Kabul
Kampfschwimmer – der Kern der Spezialkräfte der Marine
Gefahr im Anflug: Warum Deutschland bei der Drohnenabwehr hinterherhinkt
Dein Patch kann Gutes tun!
Leistungen im Soldatenentschädigungsgesetz werden angepasst
Brücke in die Zukunft: Die Tagung für Soldaten auf Zeit
Vom Dienstherrn zum Arbeitgeber: Wie Soldaten im Justizvollzug eine neue Zukunft finden
SaZ-Onlinetreff: Rentenansprüche sichern – Nachversicherung, Aufstockung und Übergangsleistungen richtig nutzen
Mandat ein letztes Mal verlängert: Bundeswehreinsatz UNIFIL im Libanon
EUFOR Althea und KFOR: Bundestag stimmt für Verlängerung
Bundestag berät über letztmalige Verlängerung des Bundeswehreinsatzes im Libanon
Bundestag berät über die Bundeswehrbeteiligung an KFOR und EUFOR ALTHEA
Marsch zum Gedenken endet in der Gluthitze Berlins
Startschuss für den Marsch zum Gedenken 2026
Erinnerung an Andreas Heine und Christian Schlotterhose
Erinnerung an Alexander Schleiernick, Oleg Meiling und Martin Brunn
Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
Europa und Ehrungen stehen im Mittelpunkt
Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Ein Hauptmann der Bundeswehr bietet Russland militärische Geheimnisse an. Vor Gericht gesteht er «den größten Bockmist seines Lebens». Nun wird das Urteil erwartet.
Düsseldorf. Ein Bundeswehroffizier muss an diesem Montag (10.30 Uhr) in Düsseldorf mit seiner Verurteilung wegen Spionage für Russland rechnen. Der 54-Jährige hatte am Oberlandesgericht ein Geständnis abgelegt. Die Bundesanwaltschaft hat dreieinhalb Jahre Haft gegen ihn beantragt: Der Hauptmann habe sich Russland «fast penetrant angedient», um den russischen Streitkräften einen Vorteil zu verschaffen. Dabei habe er militärisch sensible Informationen verraten. Etwa im gleichen Zeitraum war der 54-Jährige in die AfD eingetreten.
Der Hauptmann habe sich eines besonders schweren Falls der Agententätigkeit schuldig gemacht für einen Staat, der sich als rücksichtsloser Aggressor erwiesen habe, hatte die Bundesanwaltschaft kritisiert. Hätte der Hauptmann nicht nur Dienst-, sondern Staatsgeheimnisse verraten, würde ihm jetzt sogar lebenslange Haft drohen.
Der Verteidiger hatte gesagt, sein Mandant habe in vier Tagen alles in Schutt und Asche gelegt, was er zuvor in Jahren als pflichtbewusster Berufssoldat aufgebaut habe: «Vier Tage des Verrats, an denen er rote Linien überschritten hat. Vier Tage des völligen Versagens.»
In einer fordernden beruflichen Zeit habe sich sein Medienkonsum allmählich auf Telegram und Tiktok verlagert. Dort sei er Fake-News und aus dem Zusammenhang gerissenen Zitaten aufgesessen. Der Realität sei er zeitweise deutlich entrückt gewesen. Inzwischen sei er aus der AfD wieder ausgetreten.
Der Hauptmann hatte behauptet, die Angst vor einer nuklearen Eskalation des Ukraine-Kriegs habe ihn getrieben. «Es ist der größte Bockmist, den ich in meinem Leben gebaut habe», hatte er gesagt. Eine Depression durch chronische Überarbeitung habe sein rationales Denken beeinträchtigt. Beamte des Bundeskriminalamtes hatten den Hauptmann am 9. August in Koblenz festgenommen. Seitdem ist er in Untersuchungshaft.
DIESE SEITE:
TEILEN:
FOLGEN SIE UNS: