Stellungnahme des DBwV zum Bundesalimentationsgesetz
Beförderungsstopp für Feldwebel: Fragen über Fragen!
Schweriner Sicherheitsdialog: Künstliche Intelligenz zwischen Potenzial und Gefahr
Übertragung Tarifabschluss und verfassungskonforme Alimentation
Ein ambitionierter Auftrag des Verteidigungsministers: Die Reorganisation des Bereichs Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung
Der neue Player in der Innovationslandschaft der Bundeswehr
Neue Personalstruktur – nicht bloß ein Thema für das Unteroffizierkorps
Drei Tage nach Social Media-Verkündung: Verteidigungsminister und GI erlassen Tagesbefehl
Brücke in die Zukunft: Die Tagung für Soldaten auf Zeit
Vom Dienstherrn zum Arbeitgeber: Wie Soldaten im Justizvollzug eine neue Zukunft finden
SaZ-Onlinetreff: Rentenansprüche sichern – Nachversicherung, Aufstockung und Übergangsleistungen richtig nutzen
Nächste Runde für die Soldata: Bundesweite Job- und Bildungsmesse für Soldaten
Bundestag berät über letztmalige Verlängerung des Bundeswehreinsatzes im Libanon
Bundestag berät über die Bundeswehrbeteiligung an KFOR und EUFOR ALTHEA
Anpassung des Auslandsverwendungszuschlags in Jordanien und Erbil
Bundeswehr bleibt im Einsatz gegen IS
Erinnerung an Stefan Kamins
Erinnerung an Tobias Lagenstein und Thomas Tholi
Erinnerung an Hauptmann Markus Matthes
Gedenken: Erinnerung an Matthias Standfuß, Michael Diebel und Michael Neumann
Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
Europa und Ehrungen stehen im Mittelpunkt
Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Der leichte Unterstützungshubschrauber von Airbus, LUH H145, ist zukünftig einer der modernsten Hubschrauber der Bundeswehr. Foto: Airbus
„Heute ist der letzte Tag, in dem die SAR 87 am SAR-Kommando Holzdorf ihren Dienst mit der UH-1D versieht. Damit endet im SAR-Dienst das analoge Zeitalter“, fasst Oberst Peter Göhringer, der Kommandeur des Transporthubschrauberregiments 30, in einem kurzen Abschiedsvideo auf Twitter zusammen.
Das Ende eines "analogen Zeitalters": #GoodBye#Huey heißt es ab heute auch im #SAR-Kommando #Holzdorf. Der Kommandeur #Transporthubschrauberregiment30, Oberst Göhringer, begrüßt persönlich den brandneuen "state of the art" Hubschrauber #H145 LUH SAR. Das #Heer gratuliert! pic.twitter.com/p4QIOwXAeW— Heer (@Deutsches_Heer) April 12, 2021
Das Ende eines "analogen Zeitalters": #GoodBye#Huey heißt es ab heute auch im #SAR-Kommando #Holzdorf. Der Kommandeur #Transporthubschrauberregiment30, Oberst Göhringer, begrüßt persönlich den brandneuen "state of the art" Hubschrauber #H145 LUH SAR. Das #Heer gratuliert! pic.twitter.com/p4QIOwXAeW
Nach mehr als 50 Jahren im Einsatz hat die Bundeswehr die letzten Hubschrauber vom Typ Bell UH-1D ausgemustert. Die „Hueys“ wurden wegen ihrer Rotorgeräusche auch häufig „Teppichklopfer“ genannt, doch jetzt ist Schluss mit dem Teppichklopfen beim SAR (Search and Rescue). Die Bundeswehr beschaffte ab 1968 340 Exemplare. Unter den Augen der Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer wurden nun die neuen Helis für Holzdorf übergeben. Mit „neue Helis“ sind Modelle des leichten, modernen Rettungshubschraubers vom Typ Airbus H145 gemeint. Mit diesen modernen „State of the Art“-Helis habe das Such- und Rettungskommando in Holzdorf in Sachsen-Anhalt den Einstieg ins digitale Zeitalter gefunden, betont Oberst Göhringer. Insgesamt hat die Bundeswehr sieben von diesen Maschinen für die drei Rettungskommandos des Heeres beschafft. Die Hubschrauber seien „technologisch ein Quantensprung“, sagte auch Kramp-Karrenbauer.
Neue Helis für Holzdorf - Ministerin @akk ist heute beim SAR-Kommando in Holzdorf. SAR steht übrigens für Search and Rescue - also für den Such- und Rettungsdienst der #Bundeswehr. Das Kommando bekommt mit dem neuen LUH SAR einen modernen Nachfolger für die alten Bell UH-1D. pic.twitter.com/NJAU5nNQjf— Verteidigungsministerium (@BMVg_Bundeswehr) April 12, 2021
Neue Helis für Holzdorf - Ministerin @akk ist heute beim SAR-Kommando in Holzdorf. SAR steht übrigens für Search and Rescue - also für den Such- und Rettungsdienst der #Bundeswehr. Das Kommando bekommt mit dem neuen LUH SAR einen modernen Nachfolger für die alten Bell UH-1D. pic.twitter.com/NJAU5nNQjf
Dieser neue Hubschrauber besitzt mit seinen beiden je 600 PS starken Triebwerken genug Leistung, um das maximale Abfluggewicht von 3.800 Kilogramm unter nahezu allen Bedingungen zu bewältigen. Dadurch ist der LUH in der Lage, Außenlasten mit bis zu 1.600 Kilogramm und Feuerlöschbehälter mit circa 800 Litern Fassungsvermögen zu transportieren.
Der technologische Quantensprung kommt vor allem hinsichtlich der Ortungsmöglichkeiten ins Spiel. Der LUH SAR besitzt neben der medizinischen Ausstattung drei GPS- und fünf Funkgeräte, eine TV- und Wärmebildkamera, ein Hochleistungssuchscheinwerfer und diverse andere Aufklärungs- und Ortungsmöglichkeiten. In den Hubschraubern sind zudem mehrere Funkpeiler zum Aufspüren aller militärischen und zivilen Notfunkgeräte und Mobiltelefone eingebaut, ebenso ein Kommunikationsserver, der die Einheiten rund um die Uhr erreichbar macht.
Allerdings endet damit die Ära eines Hubschraubers, mit dem Hunderttausende Bundeswehrsoldaten in den vergangenen fünf Jahrzehnten in Kontakt gekommen sind. Die Bell UH-1D wurde ursprünglich für die US-Streitkräfte entwickelt und kam in großer Zahl im Vietnam-Krieg zum Einsatz. Die Maschinen kamen beim Personentransport, bei der Bekämpfung von Waldbränden und Hochwasser sowie im Such- und Rettungsdienst zum Einsatz. Ende Juni wird die letzte Maschine, mit einer «Goodbye Huey!»-Sonderlackierung ins Hubschraubermuseum im niedersächsischen Bückeburg gebracht.
DIESE SEITE:
TEILEN:
FOLGEN SIE UNS: