70 Jahre DBwV – Die Erfolgsgeschichte geht weiter
Ein Abend im Zeichen des Jubiläums
Klartext in spannenden Zeiten
Zielgruppentagung des Unterstützungsbereichs
Das Leben der anderen
„Last Call!“ – Der letzte Bundeswehr-Einsatz in Kabul
Kampfschwimmer – der Kern der Spezialkräfte der Marine
Gefahr im Anflug: Warum Deutschland bei der Drohnenabwehr hinterherhinkt
Leistungen im Soldatenentschädigungsgesetz werden angepasst
Brücke in die Zukunft: Die Tagung für Soldaten auf Zeit
Vom Dienstherrn zum Arbeitgeber: Wie Soldaten im Justizvollzug eine neue Zukunft finden
SaZ-Onlinetreff: Rentenansprüche sichern – Nachversicherung, Aufstockung und Übergangsleistungen richtig nutzen
Mandat ein letztes Mal verlängert: Bundeswehreinsatz UNIFIL im Libanon
EUFOR Althea und KFOR: Bundestag stimmt für Verlängerung
Bundestag berät über letztmalige Verlängerung des Bundeswehreinsatzes im Libanon
Bundestag berät über die Bundeswehrbeteiligung an KFOR und EUFOR ALTHEA
Erinnerung an Hauptfeldwebel Mischa Meier
Marsch zum Gedenken endet in der Gluthitze Berlins
Startschuss für den Marsch zum Gedenken 2026
Erinnerung an Andreas Heine und Christian Schlotterhose
Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
Europa und Ehrungen stehen im Mittelpunkt
Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Berlin - Der Weg für jüdische Militärseelsorger bei der Bundeswehr ist frei. Der Bundestag billigte am Donnerstagabend (28. Mai 2020) einstimmig einen entsprechenden Staatsvertrag, den Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) und der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Josef Schuster, bereits im vergangenen Dezember unterzeichnet hatten. Damit können sich jüdische Bundeswehrsoldaten voraussichtlich noch in diesem Jahr an einen Militärrabbiner wenden. Bislang gab es nur eine evangelische und eine katholische Seelsorge.
Die Orthodoxe Rabbinerkonferenz Deutschland begrüßte den Parlamentsbeschluss. «Gerade in dieser Zeit ist das ein wichtiges Zeichen, in der Antisemitismus, rechtsextremer Hass und Verschwörungstheorien wieder einen Nährboden finden», teilte der Vorstand mit.
Bundestagsvizepräsidentin Petra Pau von der Linken hob die historische Dimension der Entscheidung hervor. Der Kirchenbeauftragte der Unionsfraktion, Hermann Gröhe (CDU), sprach von einem bewegenden Moment und betonte: «Militärrabbiner sind für die Bundeswehr ein großes Geschenk.» Die stellvertretende AfD-Fraktionschefin Beatrix von Storch ergänzte, 75 Jahre nach dem Ende des NS-Regimes sei es keine Selbstverständlichkeit, dass jüdische Soldaten dazu bereit seien, Deutschland mit der Waffe zu verteidigen.
Schätzungen gehen davon aus, dass es rund 94.000 Christen und etwa 300 Juden in der Bundeswehr gibt. Die Zahl der Muslime in der Truppe wird auf 3000 geschätzt. Die Gespräche über eine islamische Seelsorge gestalten sich wegen der unterschiedlichen Organisationsformen der Glaubensverbände allerdings schwierig.
DIESE SEITE:
TEILEN:
FOLGEN SIE UNS: