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Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Liebe Kameradinnen, Kameraden, liebe Mitglieder, Mitstreiter, Bekannte und Freunde,
das Jahr neigt sich dem Ende zu, und ohne Zweifel hatte es einige Überraschungen im Köcher. Mir liegt es fern, die vielfältigen Ereignisse bewertend Revue passieren zu lassen, oder um der Aktualität Willen, das Wahlergebnis in Thüringen zu kommentieren, zumal der verfügbare Platz auf den Landesseiten nicht ausreicht, um meine Gefühlslage zum Ausdruck zu bringen. Deshalb erlaube ich mir in diesem Jahr eine kleine Weihnachtsgeschichte vorzustellen, die meines Erachtens zum Nachdenken viel Raum lässt.
Vier Kerzen brannten am Adventskranz. Es war ganz still. So still, dass man hörte, wie die Kerzen zu reden begannen. Die erste Kerze seufzte und sagte: „Ich heiße Frieden. Mein Licht leuchtet, aber die Menschen halten keinen Frieden, sie wollen mich nicht.“ Ihr Licht wurde immer kleiner und verlosch.
Die zweite Kerze flackerte und sagte: „Ich heiße Glauben. Aber ich bin überflüssig. Die Menschen wollen von ihrem Gott nichts wissen. Es hat keinen Sinn mehr, dass ich brenne.“ Ein Luftzug wehte durch den Raum und die zweite Kerze war aus.
Leise meldete sich die dritte Kerze zu Wort. „Ich heiße Liebe. Ich habe keine Kraft mehr zu brennen. Die Menschen stellen mich an die Seite. Sie sehen nur sich selbst und nicht die anderen, die sie lieben, oder die der Liebe bedürfen. Und mit einem letzten Aufflackern war auch dieses Licht ausgelöscht.
Ein Kind betrat das Zimmer. Es schaute die Kerzen an und sagte: „Ihr sollt doch brennen und nicht aus sein!“ Und fing an zu weinen. Da meldete sich auch die vierte Kerze zu Wort. Sie sagte: „Hab keine Angst! Solange ich brenne, können wir auch die anderen Kerzen wieder erleuchten. Ich heiße Hoffnung!“ Mit einem Streichholz nahm das Kind Licht von der Kerze und zündete die anderen Lichter wieder an.
Ich wünsche allen ein friedliches Weihnachtsfest und ein sorgenfreies neues Jahr.
Ihr/Euer Andreas Brandes
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