Ein Zeugnis dessen, was passiert, wenn Politik an ihre Grenzen stößt
300 Seminare für einen geordneten Übergang in den Ruhestand
DBwV für neues Artikelgesetz Militärische Sicherheit, fordert aber Nachbesserungen
Mannschaften, eine Dienstgradgruppe vor großen Aufgaben
Wüstner: „Gefahr ist groß, dass Russland die Situation ausnutzt“
„Vielleicht geht es um alles“
Eine Entscheidung, die bis heute schwere Folgen hat
Der Verband der Berufssoldaten der DDR – Interessenvertretung und Lernort demokratischer Mitbestimmung.
EuGH: Fahrten von einem zentralen Stützpunkt zu wechselnden Einsatzorten können Arbeitszeit sein
Kabinett beschließt Novellierung der Bundeslaufbahnverordnung – wichtige Forderungen umgesetzt
Panzerbrigade 45: Einsatzversorgung in Litauen gesichert
Verbandserfolg: Ehepartnerzuschlag für ins Ausland mitreisende Ehegatten durchgesetzt
Anpassung des Auslandsverwendungszuschlags in Jordanien und Erbil
Bundeswehr bleibt im Einsatz gegen IS
Weihnachtszeit im Libanon und in Litauen
Bundestag verlängert EU- und Nato-Mission im Mittelmeer
„Lassen Sie uns gemeinsam den Tag deutschlandweit zu etwas Besonderem machen“
16K3-Gedenkmarsch: Erinnerung an das Karfreitagsgefecht
Erinnerung an die Gefallenen vom OP North
Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
Europa und Ehrungen stehen im Mittelpunkt
Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Berlin: Die Bundeswehr ist nach Einschätzung des Inspekteurs des Deutschen Heeres nur unzureichend gegen Angriffe mit Drohnen gerüstet. Diese «Fähigkeitslücke» müsse schnell geschlossen werden, forderte Generalleutnant Alfons Mais in einem Beitrag für den Förderkreis des Deutschen Heeres. Er verwies auf den Verlauf der Kämpfe um Berg-Karabach, wo Aserbaidschan mit dem Einsatz von Drohnen gegen armenische Truppen ganze Frontverläufe geändert hatte.
«Besonders treibt mich zurzeit der Schutz unserer Einsatztruppenteile vor Bedrohungen aus der Luft um», schrieb Mais. Er verwies auf eine bereits vor vier Jahren begonnene Initiative des Heeres für eine «qualifizierte Fliegerabwehr», die bis 2023 verfügbar sein sollte. Dafür war auch die Bedrohungslage durch islamistische Terrorgruppen und der boomende Privatdrohnenmarkt ausgewertet worden.
Mais plädierte für eine weitere Steigerung des Verteidigungsetats, um Aufgaben der nächsten Jahre gerecht zu werden. «Nur mit einem hochwertigen, verlässlichen Beitrag deutscher Landstreitkräfte zur Bündnisverteidigung und im Rahmen des Internationalen Krisenmanagements bewahren wir gemeinsam den Frieden in und für Europa. Eine Sicherheitspolitik «nach Kassenlage» ist mit diesem Anspruch nur schwer vereinbar», so Mais.
Der General verwies darauf, dass für den deutschen Beitrag zur schnellen Eingreiftruppe der Nato (VJTF) 2023 erneut das Material zusammengesucht werden muss. Es sei «leider erneut nicht gelungen, die Panzergrenadierbrigade 37 aus sich heraus für ihren Auftrag auszurüsten», schrieb er. «Materialverschiebungen werden - wenngleich in geringerem Maße als noch in 2019 - nicht vermieden werden können.»
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