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Wüstner: „Gefahr ist groß, dass Russland die Situation ausnutzt“
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Panzerbrigade 45: Einsatzversorgung in Litauen gesichert
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Anpassung des Auslandsverwendungszuschlags in Jordanien und Erbil
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Weihnachtszeit im Libanon und in Litauen
Bundestag verlängert EU- und Nato-Mission im Mittelmeer
16 Jahre nach dem Karfreitagsgefecht: Mehr als 26.000 machen beim 16K3-Gedenkmarsch mit
Gedenken: Vor 16 Jahren fielen drei Soldaten beim Karfreitagsgefecht
„Lassen Sie uns gemeinsam den Tag deutschlandweit zu etwas Besonderem machen“
16K3-Gedenkmarsch: Erinnerung an das Karfreitagsgefecht
Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
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Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Einen Monat nach Beginn der afghanischen Friedensgespräche beginnen die Taliban eine massive Offensive im Süden. Eine Waffenruhe ist weiter nicht in Sicht.
Kabul. In der südafghanischen Provinz Helmand sind Hunderte Familien vor Kämpfen geflohen. Seit Tagen sind afghanische Streitkräfte nach einer Taliban-Offensive auf die Provinzhauptstadt in schwere Gefechte verwickelt, wie Provinzpolitiker am Montag (12. Oktober) berichteten. Besonders schwere Kämpfe gab es am Westufer des Flusses Helmand nahe der Provinzhauptstadt Laschkarga. Es gebe eine unbekannte Anzahl Opfer auf allen Seiten.
Regierungssprecher Sedik Sedikki machte die Taliban am Montag für die Zerstörung von Infrastruktur wie Straßen und Stromversorgung in der Provinz verantwortlich. «Wir fordern die Taliban erneut auf, die Kämpfe einzustellen und die Verhandlungen in Doha fortzusetzen», sagte Sedikki in Kabul. Präsident Aschraf Ghani versprach der Provinz militärische Verstärkung.
Auch in der Nacht zum Sonntag hatte es schwere Gefechte gegeben. Unterstützt wurden die Soldaten der afghanischen Armee durch mehrere Luftschläge der US-Streitkräfte, wie Sprecher Sonny Leggett auf Twitter bekanntgab. Dutzende Talibankämpfer seien bei Luftangriffen getötet worden, sagte ein Sprecher des Innenministeriums am Sonntag.
«Die Taliban müssen ihre offensiven Aktionen in der Provinz Helmand sofort einstellen und ihre Gewalt im ganzen Land verringern. Dies steht nicht im Einklang mit dem Abkommen zwischen den USA und den Taliban und untergräbt die laufenden afghanischen Friedensgespräche», sagte der Kommandeur der US- und Nato-Truppen in Afghanistan, General Austin Scott Miller, laut einer Mitteilung.
Nach Angaben der Provinzregierung zogen sich die Sicherheitskräfte aus mehreren Gebieten zurück. Spezialkräfte kamen zur Unterstützung nach Laschkarga. Hajatullah Majar, Provinzrat in Helmand, sagte der Deutschen Presse-Agentur: «Ich glaube nicht, dass ihnen Laschkarga in die Hände fällt. Aber wenn die Situation sich so weiterentwickelt wie bisher, könnte auch in der Stadt Laschkarga Chaos herrschen.»
Vertreter der Taliban und der Regierung in Kabul hatten im September in Katar Friedensgespräche aufgenommen. Eine Waffenruhe lehnen die Islamisten ab. Experten erwarten lange und zähe Verhandlungen, bevor ein Waffenstillstand vereinbart werden könnte. Vergangene Woche kündigte US-Präsident Donald Trump einen vollständigen Abzug der US-Streitkräfte aus Afghanistan bis zum Jahresende an.
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