70 Jahre DBwV – Die Erfolgsgeschichte geht weiter
Ein Abend im Zeichen des Jubiläums
Klartext in spannenden Zeiten
Zielgruppentagung des Unterstützungsbereichs
Team Luftwaffe: Verantwortung übernehmen – Zukunft gestalten
Das Leben der anderen
„Last Call!“ – Der letzte Bundeswehr-Einsatz in Kabul
Kampfschwimmer – der Kern der Spezialkräfte der Marine
Leistungen im Soldatenentschädigungsgesetz werden angepasst
Brücke in die Zukunft: Die Tagung für Soldaten auf Zeit
Vom Dienstherrn zum Arbeitgeber: Wie Soldaten im Justizvollzug eine neue Zukunft finden
SaZ-Onlinetreff: Rentenansprüche sichern – Nachversicherung, Aufstockung und Übergangsleistungen richtig nutzen
Mandat ein letztes Mal verlängert: Bundeswehreinsatz UNIFIL im Libanon
EUFOR Althea und KFOR: Bundestag stimmt für Verlängerung
Bundestag berät über letztmalige Verlängerung des Bundeswehreinsatzes im Libanon
Bundestag berät über die Bundeswehrbeteiligung an KFOR und EUFOR ALTHEA
Erinnerung an Hauptfeldwebel Mischa Meier
Marsch zum Gedenken endet in der Gluthitze Berlins
Startschuss für den Marsch zum Gedenken 2026
Erinnerung an Andreas Heine und Christian Schlotterhose
Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
Europa und Ehrungen stehen im Mittelpunkt
Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Berlin. Die Bundeswehr prüft einen Hilfseinsatz in deutschen Wäldern, um die vielerorts verheerende Borkenkäferplage einzudämmen. Dies teilte das Verteidigungsministerium in Berlin am Dienstag (20. August) mit. Der Truppe lägen aus verschiedenen Regionen Anfragen vor, Amtshilfe zu leisten. Ministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) bat darum, dass sich die Länder mit den militärischen Landeskommandos vor Ort in Verbindung setzen. Nötig seien «präzise Fachgespräche unter Beteiligung der Betroffenen».
Die deutschen Waldbesitzer sprechen wegen der aktuellen Borkenkäfer-Plage, vielen Sturmschäden und der langanhaltenden Dürre von einer «Jahrhundertkatastrophe» hierzulande und erwarten Milliardenkosten. Der Dachverband der Waldeigentümer geht davon aus, dass 2018 und 2019 insgesamt 70 Millionen Festmeter sogenannten Schadholzes anfallen - im wesentlichen «Käferholz» und bei Stürmen umgeknickte Bäume. Ein Festmeter entspricht einem Kubikmeter. Allein der Abtransport könnte nach Schätzungen 2,1 Milliarden Euro kosten. Im Kampf gegen die Borkenkäfer kommt es darauf an, befallenes Holz schnell aus dem Wald zu holen - damit kommen aber vor allem viele private Waldbesitzer kaum nach.
Laut dem Verband der Waldeigentümer sind alle Baumarten von der Krise im Wald betroffen, Nadel- wie Laubbäume. Borkenkäfer und Nonnenspinner setzen Fichten und Kiefern zu, Buchen und Erlen litten unter einem Pilzbefall, die Eiche unter dem Eichenprozessionsspinner. «Mittlerweile sind die Schäden an den Bäumen auch für den Laien nicht mehr zu übersehen», heißt es auf der Homepage.
Amtshilfe kann die Bundeswehr gemäß Artikel 35 Absatz 1 des Grundgesetzes leisten. Sie stellt keinen formellen Einsatz dar und ist auf technische Unterstützung wie Unterbringung, Versorgung oder Transport beschränkt.
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