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Seit rund zwei Wochen läuft die ukrainische Gegenoffensive. Die Lage an der Front ist Kiewer Angaben zufolge schwierig, doch zumindest gebe es bislang keine territorialen Rückschläge. Im Folgenden ein Überblick zum Geschehen in der Nacht und ein Ausblick auf den Tag.
Kiew. Die ukrainische Armee hat bei ihrer laufenden Gegenoffensive Angaben von Präsident Wolodymyr Selenskyj zufolge bislang keine Geländeverluste hinnehmen müssen. «In einigen Gebieten bewegen sich unsere Kämpfer vorwärts, in einigen Gebieten verteidigen sie ihre Positionen und halten den Angriffen und intensiven Attacken der Besatzer stand», sagte Selenskyj in seiner abendlichen Videoansprache am Montag. «Wir haben keine Positionen verloren, nur befreit.»
Zugleich aber war in Kiew aber auch von erbittertem Widerstand der Russen die Rede sowie von einer «schweren Lage» an der Front. Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg geht unterdessen nicht davon aus, dass die Ukraine bereits beim bevorstehenden Gipfel im Juli eine formelle Einladung bekommt.
Kiew spricht von planmäßiger Gegenoffensive - und «schwerer Lage»
Das ukrainische Militär sprach von einem planmäßigen Verlauf der eigenen Gegenoffensive - räumte zugleich aber eine «schwere Lage» an der Front ein. Im Süden des Landes sei man auf «erbitterten Widerstand» der russischen Besatzer gestoßen, schrieb der ukrainische Oberbefehlshaber Walerij Saluschnyj bei Telegram. Der Vormarsch der Ukrainer werde durch Befestigungen, dichte Minenfelder und eine «große Zahl an Reserven» behindert. «Die Operation wird nach Plan fortgesetzt», versicherte Saluschnyj aber.
Die ukrainische Vize-Verteidigungsministerin Hanna Maljar berichtete derweil von einer «schweren Lage» und heftigen Kämpfen auch in der Ostukraine. Das russische Militär versuche bei Kupjansk im Gebiet Charkiw und bei Lyman im angrenzenden Luhansker Gebiet, die Initiative zurückzugewinnen, teilte sie mit.
Russland hat das Nachbarland Ukraine am 24. Februar 2022 überfallen und führt seitdem einen Angriffskrieg. Vor knapp zwei Wochen hat die ukrainische Armee eine lang erwartete Gegenoffensive begonnen und konnte seitdem eigenen Angaben zufolge acht Dörfer und gut 113 Quadratkilometer Fläche befreien. Während auch internationale Beobachter immer wieder kleinere ukrainische Erfolge konstatieren, behauptet Moskau stets, alle Angriffe abzuwehren.
Stoltenberg: Formelle Nato-Einladung an Ukraine kein Thema mehr
Nato-Generalsekretär Stoltenberg geht nicht davon aus, dass die Nato den ukrainischen Wunsch nach einer formellen Einladung in das Bündnis schon beim bevorstehenden Gipfel im Juli erfüllen wird. «Beim Vilnius-Gipfel und in den Vorbereitungen auf den Gipfel diskutieren wir nicht, eine formelle Einladung auszusprechen», sagte Stoltenberg nach einem Treffen mit Bundeskanzler Olaf Scholz in Berlin. «Was wir diskutieren, ist, wie wir die Ukraine näher an die Nato heranführen können.»
Selenskyj hatte in den vergangenen Wochen immer wieder betont, dass er beim Gipfel im litauischen Vilnius eine formelle Einladung erwarte. Nach den Angaben von Stoltenberg wird darüber nun nicht mehr diskutiert. Es bestehe aber Einigkeit unter den Verbündeten, dass die Tür der Nato offen sei und die Ukraine schon beim Gipfel in Bukarest 2008 eine Beitrittsperspektive bekommen habe.
Macron: Flugabwehrsystem SAMP/T in der Ukraine im Einsatz
Frankreich und Italien haben der Ukraine das Flugabwehrsystem Samp/T geliefert, das inzwischen in dem von Russland angegriffenen Land im Einsatz ist. Das System schütze dort wichtige Anlagen und Menschenleben, sagte Frankreichs Präsident Emmanuel Macron in Paris. SAMP/T ist ein von Frankreich und Italien seit Anfang der 2000er Jahre gemeinsam entwickeltes Luftabwehrsystem. Es gilt als flexibel einsetzbar und effektiv für die Verteidigung gegen Flugzeuge und Raketen. Die Reichweite beträgt rund 100 Kilometer.
Was am Dienstag wichtig wird:
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier beginnt am Dienstag einen zweitägigen Staatsbesuch in der zentralasiatischen Ex-Sowjetrepublik Kasachstan. Kasachstan ist wirtschaftlich für Deutschland unter anderem wegen seines Ölreichtums interessant. So bezieht die Raffinerie PCK im brandenburgischen Schwedt Erdöl unter anderem aus Kasachstan, nachdem seit Januar wegen des russischen Kriegs in der Ukraine kein russisches Öl mehr über die Pipeline Druschba kommt.
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