70 Jahre DBwV – Die Erfolgsgeschichte geht weiter
Ein Abend im Zeichen des Jubiläums
Klartext in spannenden Zeiten
Zielgruppentagung des Unterstützungsbereichs
Das Leben der anderen
„Last Call!“ – Der letzte Bundeswehr-Einsatz in Kabul
Kampfschwimmer – der Kern der Spezialkräfte der Marine
Gefahr im Anflug: Warum Deutschland bei der Drohnenabwehr hinterherhinkt
Leistungen im Soldatenentschädigungsgesetz werden angepasst
Brücke in die Zukunft: Die Tagung für Soldaten auf Zeit
Vom Dienstherrn zum Arbeitgeber: Wie Soldaten im Justizvollzug eine neue Zukunft finden
SaZ-Onlinetreff: Rentenansprüche sichern – Nachversicherung, Aufstockung und Übergangsleistungen richtig nutzen
Mandat ein letztes Mal verlängert: Bundeswehreinsatz UNIFIL im Libanon
EUFOR Althea und KFOR: Bundestag stimmt für Verlängerung
Bundestag berät über letztmalige Verlängerung des Bundeswehreinsatzes im Libanon
Bundestag berät über die Bundeswehrbeteiligung an KFOR und EUFOR ALTHEA
Erinnerung an Hauptfeldwebel Mischa Meier
Marsch zum Gedenken endet in der Gluthitze Berlins
Startschuss für den Marsch zum Gedenken 2026
Erinnerung an Andreas Heine und Christian Schlotterhose
Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
Europa und Ehrungen stehen im Mittelpunkt
Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Wien. Bei einer Konferenz haben die 34 Vertragsstaaten des Open-Skies-Abkommens die Folgen des angekündigten Austritts der USA aus dem Rüstungskontrollvertrag erörtert. Die Konferenz wurde am Montag (6. Juli) per Video am Sitz der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit (OSZE) in Wien zusammengeschaltet. Die Gespräche fanden auf der Ebene Politischer Direktoren statt.
Washington wirft Moskau Vertragsverletzungen vor. Russland dementiert die Vorwürfe. Die USA wollen nach bisherigen Plänen am 22. November aus dem Vertrag aussteigen. Damit könnte auch ein etwaiger Nachfolger von US-Präsident Donald Trump, der erst im Januar 2021 im Amt wäre, diesen Schritt nicht verhindern.
Russland hat bisher offengelassen, wie es auf den Vollzug eines US-Austritts reagieren würde. Moskau sei weiter bereit zum Dialog mit Washington, um etwaige Probleme zu klären, sagte der russische Vize-Außenminister Sergej Rjabkow der Agentur Interfax nach der Video-Konferenz. Es habe aber seitens der USA und ihrer Verbündeten kein Entgegenkommen gegeben. «In dieser Situation können wir für uns nichts ausschließen», sagte der Diplomat. Russland warte nun, wie sich die Lage weiter entwickele.
Das Abkommen erlaubt zum Beispiel den USA und Russland bis zu 42 Überflüge über andere Staaten und deren militärische Einrichtungen. Auch zahlreiche andere Staaten wie Deutschland haben die Möglichkeit der Überflüge, müssen aber zugleich solche in gleicher Anzahl dulden.
Russland hat sein Kontingent an 21 Überflügen über US-Territorium 2019 mit sieben Fällen gar nicht ausgeschöpft. Moskau interessiert sich vielmehr für US-Standorte in Europa. Insofern würde ein Austritt der USA den Vertrag nicht sofort wertlos machen. Die verbliebenen Staaten hätten immer noch die Möglichkeit der Inspektionsflüge.
Einer der Streitpunkte ist eine von Russland eingeführte Obergrenze von 500 Kilometern Strecke für einen Überflug über die hochgerüstete russische Ost-Region Kaliningrad.
Bei einer nur alle fünf Jahre angesetzten Überprüfungskonferenz des Open-Skies-Abkommen Anfang Oktober in Wien wird die Frage des Ausstiegs und seiner Folgen erneut die zentrale Rolle spielen. Das Abkommen wurde 1992 zwischen den Nato-Staaten und den ehemaligen Mitgliedern des Warschauer Pakts geschlossen. 2002 trat es in Kraft. Es gilt als einer der Pfeiler der vertrauensbildenden Maßnahmen.
DIESE SEITE:
TEILEN:
FOLGEN SIE UNS: