Ein Zeugnis dessen, was passiert, wenn Politik an ihre Grenzen stößt
300 Seminare für einen geordneten Übergang in den Ruhestand
DBwV für neues Artikelgesetz Militärische Sicherheit, fordert aber Nachbesserungen
Mannschaften, eine Dienstgradgruppe vor großen Aufgaben
Wüstner: „Gefahr ist groß, dass Russland die Situation ausnutzt“
„Vielleicht geht es um alles“
Eine Entscheidung, die bis heute schwere Folgen hat
Der Verband der Berufssoldaten der DDR – Interessenvertretung und Lernort demokratischer Mitbestimmung.
EuGH: Fahrten von einem zentralen Stützpunkt zu wechselnden Einsatzorten können Arbeitszeit sein
Kabinett beschließt Novellierung der Bundeslaufbahnverordnung – wichtige Forderungen umgesetzt
Panzerbrigade 45: Einsatzversorgung in Litauen gesichert
Verbandserfolg: Ehepartnerzuschlag für ins Ausland mitreisende Ehegatten durchgesetzt
Anpassung des Auslandsverwendungszuschlags in Jordanien und Erbil
Bundeswehr bleibt im Einsatz gegen IS
Weihnachtszeit im Libanon und in Litauen
Bundestag verlängert EU- und Nato-Mission im Mittelmeer
„Lassen Sie uns gemeinsam den Tag deutschlandweit zu etwas Besonderem machen“
16K3-Gedenkmarsch: Erinnerung an das Karfreitagsgefecht
Erinnerung an die Gefallenen vom OP North
Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
Europa und Ehrungen stehen im Mittelpunkt
Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Wien. Bei einer Konferenz haben die 34 Vertragsstaaten des Open-Skies-Abkommens die Folgen des angekündigten Austritts der USA aus dem Rüstungskontrollvertrag erörtert. Die Konferenz wurde am Montag (6. Juli) per Video am Sitz der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit (OSZE) in Wien zusammengeschaltet. Die Gespräche fanden auf der Ebene Politischer Direktoren statt.
Washington wirft Moskau Vertragsverletzungen vor. Russland dementiert die Vorwürfe. Die USA wollen nach bisherigen Plänen am 22. November aus dem Vertrag aussteigen. Damit könnte auch ein etwaiger Nachfolger von US-Präsident Donald Trump, der erst im Januar 2021 im Amt wäre, diesen Schritt nicht verhindern.
Russland hat bisher offengelassen, wie es auf den Vollzug eines US-Austritts reagieren würde. Moskau sei weiter bereit zum Dialog mit Washington, um etwaige Probleme zu klären, sagte der russische Vize-Außenminister Sergej Rjabkow der Agentur Interfax nach der Video-Konferenz. Es habe aber seitens der USA und ihrer Verbündeten kein Entgegenkommen gegeben. «In dieser Situation können wir für uns nichts ausschließen», sagte der Diplomat. Russland warte nun, wie sich die Lage weiter entwickele.
Das Abkommen erlaubt zum Beispiel den USA und Russland bis zu 42 Überflüge über andere Staaten und deren militärische Einrichtungen. Auch zahlreiche andere Staaten wie Deutschland haben die Möglichkeit der Überflüge, müssen aber zugleich solche in gleicher Anzahl dulden.
Russland hat sein Kontingent an 21 Überflügen über US-Territorium 2019 mit sieben Fällen gar nicht ausgeschöpft. Moskau interessiert sich vielmehr für US-Standorte in Europa. Insofern würde ein Austritt der USA den Vertrag nicht sofort wertlos machen. Die verbliebenen Staaten hätten immer noch die Möglichkeit der Inspektionsflüge.
Einer der Streitpunkte ist eine von Russland eingeführte Obergrenze von 500 Kilometern Strecke für einen Überflug über die hochgerüstete russische Ost-Region Kaliningrad.
Bei einer nur alle fünf Jahre angesetzten Überprüfungskonferenz des Open-Skies-Abkommen Anfang Oktober in Wien wird die Frage des Ausstiegs und seiner Folgen erneut die zentrale Rolle spielen. Das Abkommen wurde 1992 zwischen den Nato-Staaten und den ehemaligen Mitgliedern des Warschauer Pakts geschlossen. 2002 trat es in Kraft. Es gilt als einer der Pfeiler der vertrauensbildenden Maßnahmen.
DIESE SEITE:
TEILEN:
FOLGEN SIE UNS: