70 Jahre DBwV – Die Erfolgsgeschichte geht weiter
Ein Abend im Zeichen des Jubiläums
Klartext in spannenden Zeiten
Zielgruppentagung des Unterstützungsbereichs
Team Luftwaffe: Verantwortung übernehmen – Zukunft gestalten
Das Leben der anderen
„Last Call!“ – Der letzte Bundeswehr-Einsatz in Kabul
Kampfschwimmer – der Kern der Spezialkräfte der Marine
Leistungen im Soldatenentschädigungsgesetz werden angepasst
Brücke in die Zukunft: Die Tagung für Soldaten auf Zeit
Vom Dienstherrn zum Arbeitgeber: Wie Soldaten im Justizvollzug eine neue Zukunft finden
SaZ-Onlinetreff: Rentenansprüche sichern – Nachversicherung, Aufstockung und Übergangsleistungen richtig nutzen
Mandat ein letztes Mal verlängert: Bundeswehreinsatz UNIFIL im Libanon
EUFOR Althea und KFOR: Bundestag stimmt für Verlängerung
Bundestag berät über letztmalige Verlängerung des Bundeswehreinsatzes im Libanon
Bundestag berät über die Bundeswehrbeteiligung an KFOR und EUFOR ALTHEA
Erinnerung an Hauptfeldwebel Mischa Meier
Marsch zum Gedenken endet in der Gluthitze Berlins
Startschuss für den Marsch zum Gedenken 2026
Erinnerung an Andreas Heine und Christian Schlotterhose
Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
Europa und Ehrungen stehen im Mittelpunkt
Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Vorsitzender KERH Donau-Iller Oberstleutnant a.D. Rüdiger Pauli (v.l.), die geehrten Mitglieder sowie Oberstabsfeldwebel a.D. Bernhard Hauber und Stabsfeldwebel a.D. Franz Jung. Foto: Walter Proneth
Hermann Reisch war in den bewegten Zeiten des Kalten Krieges von 1979 bis 1984 sowohl für das Ministerium für Staatssicherheit der DDR als auch für den Bundesnachrichtendienst der BRD tätig. Reisch berichtete bei der Mitgliederversammlung der Kameradschaft ERH Donau – Iller von seiner Tätigkeit als Doppelagent. Zu dieser Zeit waren amerikanische Streitkräfte mit Pershing-Raketenbatterien in Bereich Neu-Ulm und Ulm stationiert. Reisch notierte und fotografierte die Truppenbewegungen, Kennzeichnungen und Anzahl der Fahrzeuge und funkte es nach Berlin. Gleichzeitig arbeitete er jedoch auch mit den Diensten der Bundesrepublik zusammen.
Bei einem Besuch der DDR wurde Reisch verhaftet und zu 12 Jahren Haft verurteilt, die er im „Stasi-Knast“ Hohenschönhausen und in Bautzen verbüßte. 1987 wird er im Zuge eines Agentenaustausches freigelassen. Reisch verstand es, die 50 Zuhörer der Kameradschaft in seinen Bann zu ziehen. Er ließ keine Details aus, um seinen Albtraum mit der Willkür und Niedertracht des Stasi-Systems begreiflich zu machen. Letztendlich waren es die Gedanken an seine Familie, die ihm die Kraft zum Überleben gaben. Nach diesem spannenden Vortrag ehrten der Bezirksvorsitzende Bairisch-Schwaben, Stabsfeldwebel a.D. Franz Jung, und Landesvorsitzender ERH, Oberstabsfeldwebel a.D. Bernhard Hauber, Mitglieder mit der Treueurkunde/-nadel für 50 bzw. 60-Jährige Mitgliedschaft im DBwV.
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