Stellungnahme des DBwV zum Bundesalimentationsgesetz
Beförderungsstopp für Feldwebel: Fragen über Fragen!
Schweriner Sicherheitsdialog: Künstliche Intelligenz zwischen Potenzial und Gefahr
Übertragung Tarifabschluss und verfassungskonforme Alimentation
Ein ambitionierter Auftrag des Verteidigungsministers: Die Reorganisation des Bereichs Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung
Der neue Player in der Innovationslandschaft der Bundeswehr
Neue Personalstruktur – nicht bloß ein Thema für das Unteroffizierkorps
Drei Tage nach Social Media-Verkündung: Verteidigungsminister und GI erlassen Tagesbefehl
Brücke in die Zukunft: Die Tagung für Soldaten auf Zeit
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SaZ-Onlinetreff: Rentenansprüche sichern – Nachversicherung, Aufstockung und Übergangsleistungen richtig nutzen
Nächste Runde für die Soldata: Bundesweite Job- und Bildungsmesse für Soldaten
Bundestag berät über letztmalige Verlängerung des Bundeswehreinsatzes im Libanon
Bundestag berät über die Bundeswehrbeteiligung an KFOR und EUFOR ALTHEA
Anpassung des Auslandsverwendungszuschlags in Jordanien und Erbil
Bundeswehr bleibt im Einsatz gegen IS
Erinnerung an Stefan Kamins
Erinnerung an Tobias Lagenstein und Thomas Tholi
Erinnerung an Hauptmann Markus Matthes
Gedenken: Erinnerung an Matthias Standfuß, Michael Diebel und Michael Neumann
Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
Europa und Ehrungen stehen im Mittelpunkt
Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
1989 ganz besonderen Herausforderungen ausgesetzt - als Soldat im Zwiespalt zwischen christlicher Erziehung und möglichen Befehlen. Fregattenkapitän a.D. Hans-Heinrich Schneider berichtete in Meckenheim von seinen persönlichen Erfahrungen. Foto: Hans-Joachim Unger
Ein spannender, aber im Zusammenhang des 30. Jahrestages der Deutschen Wiedervereinigung kaum besprochener Bereich, war die Zusammenführung der beiden deutschen Streitkräfte. Anlass genug für die KERH Großraum Bonn zu diesem Thema eine Vortragsveranstaltung anzubieten. Mit Fregattenkapitän a.D. Hans-Heinrich Schneider konnte hierzu ein kompetenter Referent gewonnen werden.
Schneider hat sowohl in der Nationalen Volksarmee (NVA) der damaligen DDR, als auch in der Bundeswehr gedient. Nach seiner Pensionierung war er mehrfach im Auftrag der "European Union Monitoring Mission" in Georgien im Einsatz. Zuletzt war er als Wahlbeobachter im Auftrag der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) in Weißrussland.
In seinem Vortrag berichtete er im Wesentlichen aus der Zeit von 1986 bis 1989. Schneider stellte von Anfang an klar, dass man als Betroffener oft zwischen Objektivität und Emotionalität hin und her gerissen sei. Eindrucksvoll schilderte er die sich damals mehr und mehr entwickelnde persönliche Zerrissenheit, verursacht durch offizielle staatliche Informationen und persönlich gewonnene Nachrichten, beispielsweise aus Teilen der Familie oder des Fernsehens. Diese persönliche Sicht setzte er in einen großen historischen Zusammenhang. „Als Soldat im Zwiespalt zwischen christlicher Erziehung und möglichen Befehlen, sah man sich ganz besonderen Herausforderungen 1989 ausgesetzt.“ Seine Zuhörer konnten dies gut nachvollziehen, auch die Erleichterung nach dem Mauerfall, als dann alle Zwänge und der Druck weg waren.
In der regen Diskussion wurde schnell auch deutlich, wie wichtig diese Erlebnisse für das gegenseitige Verständnis sind. In der Zusammenfassung dankte der Organisator der Veranstaltung, Oberstleutnant a.D. Hans-Joachim Unger, für die interessante und offene Diskussion und machte deutlich, dass die Zusammenführung der beiden Armeen eine der Erfolgsgeschichten der Wiedervereinigung war. Eine Feststellung, die durch den Zuhörerkreis mit Beifall bedacht wurde.
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