Ein Zeugnis dessen, was passiert, wenn Politik an ihre Grenzen stößt
300 Seminare für einen geordneten Übergang in den Ruhestand
DBwV für neues Artikelgesetz Militärische Sicherheit, fordert aber Nachbesserungen
Mannschaften, eine Dienstgradgruppe vor großen Aufgaben
Eine Entscheidung, die bis heute schwere Folgen hat
Der Verband der Berufssoldaten der DDR – Interessenvertretung und Lernort demokratischer Mitbestimmung.
„Europa ist die wichtigste Garantie für die Zukunft“
„Frauen sind bei identischen Anforderungen und gleicher Ausbildung ebenso leistungsfähig wie Männer“
EuGH: Fahrten von einem zentralen Stützpunkt zu wechselnden Einsatzorten können Arbeitszeit sein
Kabinett beschließt Novellierung der Bundeslaufbahnverordnung – wichtige Forderungen umgesetzt
Panzerbrigade 45: Einsatzversorgung in Litauen gesichert
Verbandserfolg: Ehepartnerzuschlag für ins Ausland mitreisende Ehegatten durchgesetzt
Anpassung des Auslandsverwendungszuschlags in Jordanien und Erbil
Bundeswehr bleibt im Einsatz gegen IS
Weihnachtszeit im Libanon und in Litauen
Bundestag verlängert EU- und Nato-Mission im Mittelmeer
„Lassen Sie uns gemeinsam den Tag deutschlandweit zu etwas Besonderem machen“
16K3-Gedenkmarsch: Erinnerung an das Karfreitagsgefecht
Erinnerung an die Gefallenen vom OP North
Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
Europa und Ehrungen stehen im Mittelpunkt
Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Thomas Hitschler, Volker Wieker und Thomas Sohst (v.l.) diskutierten im Germersheimer Bürgersaal mit mehr als 100 Gästen über Sicherheitspolitik. Foto: Büro Hitschler
Germersheim. Das Thema Sicherheit interessiert: Zum 3. Sicherheitspolitischen Forum trafen sich in dieser Woche mehr 100 interessierte aktive Soldaten, Reservisten und Bürger im Germersheimer Bürgersaal, um mit dem Bundestagsabgeordneten Thomas Hitschler (SPD), dem ehemaligen Generalinspekteur General a.D. Volker Wieker und dem Vorsitzenden des Landesverbandes West im DBwV, Oberstleutnant a.D. Thomas Sohst, zu diskutieren. „Der Mensch in Uniform“ war die Überschrift zu dieser Veranstaltung und so standen neben den globalen Fragen der Sicherheitspolitik Fragen der gesellschaftlichen Anerkennung der Angehörigen der Bundeswehr in der deutschen Bevölkerung im Mittelpunkt. Es wurde deutlich, dass es um viele Einzelmaßnahmen der Gesellschaft vor Ort geht, die verstärkt werden müssen, damit sie auch in die Bereiche des öffentlichen Raums hineinwirken, in denen die Bundeswehr aufgrund der Reduzierung der Streitkräfte nicht mehr täglich präsent ist.
„Die Stadt Paderborn, die im Jahr 2019 den Preis 'Bundeswehr und Gesellschaft' erhalten hat, ist dafür ein gutes Beispiel. Lassen Sie uns danach schauen, was gut geht, statt zu beklagen, wo wir noch Defizite haben!“, sagte Sohst. Bei den Maßnahmen zur Verbesserung der materiellen Einsatzbereitschaft wurden auch Fragen zum Zwei-Prozent-Ziel der Nato sowie zum Thema Berater beantwortet. Es wurde festgestellt: „Eine gute materielle Ausstattung wirkt sich attraktivitätssteigernd aus!“ Deshalb müssten hier Prozesse und Verfahren auch außerhalb des BAAINBw so gestaltet werden, dass sich die Erfolge zeitnah einstellen.
Wieker hatte zu Beginn einen sicherheitspolitischen Abriss gegeben. Der frühere Generalinspekteur machte deutlich, dass nicht man nur auf die klassischen Felder der Landes- und Bündnisverteidigung schauen müsse, sondern den Blick auch nach vorne richten müsse. Insbesondere müssten Lösungen für die Bedrohungen aus dem Cyber-Raum gefunden werden, besser heute als morgen. Es bleibt festzuhalten: Das Interesse an Sicherheitspolitik ist in der Bevölkerung vorhanden – jeder Abgeordnete sollte also Zeit und Mut aufbringen, das Thema in seinem Wahlkreis aufzugreifen. Wie es geht, wurde in Germersheim vorgemacht.
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