Ein Zeugnis dessen, was passiert, wenn Politik an ihre Grenzen stößt
300 Seminare für einen geordneten Übergang in den Ruhestand
DBwV für neues Artikelgesetz Militärische Sicherheit, fordert aber Nachbesserungen
Mannschaften, eine Dienstgradgruppe vor großen Aufgaben
Der Landesverband Ost feiert Geburtstag – Die „Armee der Einheit“ wurde im DBwV verwirklicht
Der Aufwuchs der Reserve als sicherheitspolitische Aufgabe
Wüstner: „Gefahr ist groß, dass Russland die Situation ausnutzt“
„Vielleicht geht es um alles“
EuGH: Fahrten von einem zentralen Stützpunkt zu wechselnden Einsatzorten können Arbeitszeit sein
Kabinett beschließt Novellierung der Bundeslaufbahnverordnung – wichtige Forderungen umgesetzt
Panzerbrigade 45: Einsatzversorgung in Litauen gesichert
Verbandserfolg: Ehepartnerzuschlag für ins Ausland mitreisende Ehegatten durchgesetzt
Anpassung des Auslandsverwendungszuschlags in Jordanien und Erbil
Bundeswehr bleibt im Einsatz gegen IS
Weihnachtszeit im Libanon und in Litauen
Bundestag verlängert EU- und Nato-Mission im Mittelmeer
Ein Ausweis, der mehr als Anerkennung sein kann
16 Jahre nach dem Karfreitagsgefecht: Mehr als 26.000 machen beim 16K3-Gedenkmarsch mit
Gedenken: Vor 16 Jahren fielen drei Soldaten beim Karfreitagsgefecht
„Lassen Sie uns gemeinsam den Tag deutschlandweit zu etwas Besonderem machen“
Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
Europa und Ehrungen stehen im Mittelpunkt
Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Athen. Der Konflikt um Erdgasvorkommen im östlichen Mittelmeer betrifft nach Ansicht des griechischen Ministerpräsidenten Kyriakos Mitsotakis nicht nur die Konfliktparteien Griechenland, Zypern und die Türkei, sondern auch die Nato an sich. Wenn ein Nato-Mitglied wie die Türkei gegenüber einem anderen Mitgliedstaat illegale Aktivitäten betreibe, dann wende sich die Türkei damit gegen das Bündnis selbst, sagte der Premier nach einem Treffen mit Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg am Dienstag (6. Oktober) in Athen.
Stoltenberg verwies auf den Mechanismus zur Konfliktvermeidung, auf den sich die Nachbarländer jüngst im Rahmen von Nato-Gesprächen geeinigt hatten und der militärische Zwischenfälle in der Region vermeiden soll. Diese Annäherung könne dazu beitragen, dass auch Raum für diplomatische Bemühungen geschaffen werde, sagte er. Die unterschiedlichen Positionen könnten so im Rahmen der Solidarität zwischen den Alliierten auf der Grundlage internationalen Rechts gelöst werden.
Mitsotakis äußerte sich positiv über den Abzug des türkischen Forschungsschiffs «Oruc Reis» aus Gewässern, die Griechenland für sich beansprucht. Gleichzeitig zeigte er sich skeptisch: «Es bleibt jetzt abzuwarten, ob es sich um einen ehrlichen Schritt handelt oder um ein vorübergehendes Ablenkungsmanöver», sagte er. Griechenland warte nun auf die Festlegung eines Datums für den Beginn von Sondierungsgesprächen zwischen den beiden Ländern.
Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel und der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan sprachen in einer Videoschalte über das Thema. Vor dem Hintergrund der Entscheidung der Europäischen Union, ihre Sanktionsdrohungen gegen Ankara im Erdgasstreit aufrechtzuerhalten, sagte Erdogan, die EU beuge sich dem Druck und den Erpressungen Griechenlands. Die «großen Interessen» Europas sollten nicht den «kleinen Interessen» von ein paar Mitgliedsländern geopfert werden, zitierte das türkische Präsidialamt Erdogan.
Die Beziehung zwischen den Nato-Staaten Griechenland und Türkei ist wegen der türkischen Suche nach Erdgas im östlichen Mittelmeer angespannt. Griechenland bezichtigt den Nachbarn, vor griechischen Inseln illegal Vorkommen zu erkunden. Die Regierung in Ankara weist die Vorwürfe zurück und vertritt den Standpunkt, dass die Regionen, in denen sie nach Erdgas sucht, zum türkischen Festlandsockel gehören. Der Streit um Erdgasvorkommen war in den vergangenen Monaten eskaliert, zuletzt gab es jedoch Zeichen der Entspannung.
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