Ein Zeugnis dessen, was passiert, wenn Politik an ihre Grenzen stößt
300 Seminare für einen geordneten Übergang in den Ruhestand
DBwV für neues Artikelgesetz Militärische Sicherheit, fordert aber Nachbesserungen
Mannschaften, eine Dienstgradgruppe vor großen Aufgaben
„Frauen sind bei identischen Anforderungen und gleicher Ausbildung ebenso leistungsfähig wie Männer“
Mama, warum hast du eine Uniform?
Eine Frau, die mutig für ein anderes Leben kämpfte
Kameradschaft und Selbstverständnis
EuGH: Fahrten von einem zentralen Stützpunkt zu wechselnden Einsatzorten können Arbeitszeit sein
Kabinett beschließt Novellierung der Bundeslaufbahnverordnung – wichtige Forderungen umgesetzt
Panzerbrigade 45: Einsatzversorgung in Litauen gesichert
Verbandserfolg: Ehepartnerzuschlag für ins Ausland mitreisende Ehegatten durchgesetzt
Anpassung des Auslandsverwendungszuschlags in Jordanien und Erbil
Bundeswehr bleibt im Einsatz gegen IS
Weihnachtszeit im Libanon und in Litauen
Bundestag verlängert EU- und Nato-Mission im Mittelmeer
16K3-Gedenkmarsch: Erinnerung an das Karfreitagsgefecht
Erinnerung an die Gefallenen vom OP North
Erzählen Sie Ihre Veteranengeschichte!
Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
Europa und Ehrungen stehen im Mittelpunkt
Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Mit den Eurofightern der Luftwaffe wird mehrere Tage die Verteidigung einer Großstadt gegen Bedrohungen aus der Luft geübt. Archivfoto: Bundeswehr/Patrik Bransmöller
Die Landung von drei Eurofightern auf dem Flughafen Hannover signalisierte den der Übung am Montagnachmittag: Mit „Hannover Shield“ probt die Luftwaffe erstmals die Verteidigung einer Großstadt.
Hannover. Eine Woche soll die Übung zur Verteidigung des Luftraums der niedersächsischen Landeshauptstadt dauern, dafür verlegt die Luftwaffe nach Angaben der Bundeswehr erstmals Kampfjets für mehrere Tage auf einen zivilen Flughafen. Bis Donnerstag sollen die drei beteiligten Jets täglich zweimal vom Hannover Airport zu Übungsflügen in Richtung Nordsee starten. „Wir wollen unsere Möglichkeiten zum Schutz von Bevölkerungszentren verbessern“, hatte der Inspekteur der Luftwaffe, Generalleutnant Ingo Gerhartz, im Vorfeld das Ziel der Übung beschrieben.
Infrastruktur des zivilen Flughafens wird genutzt
Mögliche Bedrohungen, die im Ernstfall abgewehrt werden müssen, seien Drohnen oder Marschflugkörper – ein seit der „Zeitenwende“ durchaus realistisches Szenario, wie der Blick in die von Russland angegriffene Ukraine zeigt. „Die Eurofighter sind hier die Patriots am Himmel“, sagte Generalleutnant Gerhartz. Das Besondere an „Hannover Shield“ ist, dass die Übung komplett auf die Infrastruktur eines zivilen Flughafens zurückgreift, von der Stromversorgung bis hin zur Nutzung von Gabelstaplern. Seit einiger Zeit werden auch zivile Flughäfen als Ausweichflugplätze genutzt, deswegen ist es für die Luftwaffe wichtig, die Abläufe auch dort zu trainieren. Mit Beeinträchtigungen des zivilen Luftverkehrs durch die Luftwaffenübung wird nicht gerechnet.
„Hannover Shield 2023“ geht los: Punkt 14:37 Uhr sind heute 3 unserer #Eurofighter vom Taktischen Luftwaffengeschwader 71 „Richthofen“ auf dem Flughafen @HannoverAirport gelandet. Flughafen-Chef Dr. Martin Roll gibt erste Intervies. Mehr zur Übung hier???? https://t.co/9sfusgMkDUpic.twitter.com/JoHYG1SdeU— Team Luftwaffe (@Team_Luftwaffe) November 27, 2023
„Hannover Shield 2023“ geht los: Punkt 14:37 Uhr sind heute 3 unserer #Eurofighter vom Taktischen Luftwaffengeschwader 71 „Richthofen“ auf dem Flughafen @HannoverAirport gelandet. Flughafen-Chef Dr. Martin Roll gibt erste Intervies. Mehr zur Übung hier???? https://t.co/9sfusgMkDUpic.twitter.com/JoHYG1SdeU
Die an „Hannover Shield“ teilnehmenden Eurofighter kommen vom Taktischen Luftwaffengeschwader 71 „Richthofen“ aus Wittmund. Dort sind die Jets aufgrund der Baumaßnahmen am Standort Rostock-Laage zurzeit stationiert.
Oberstabsfeldwebel Heiko Stotz, Vorsitzender Luftwaffe im Bundesvorstand, begrüßt das Übungsvorhaben. „Solche Übungen sind unverzichtbar, auch um sich auf Bedrohungen, die in den vergangenen Jahren zugenommen haben – Stichwort Drohnen – einstellen zu können. Ich bin mir sicher: Das Luftwaffenpersonal in der Luft wie am Boden wird dabei in der gewohnt professionellen Art und Weise seine Leistungsfähigkeit unter Beweis stellen.“
DIESE SEITE:
TEILEN:
FOLGEN SIE UNS: