Ein Zeugnis dessen, was passiert, wenn Politik an ihre Grenzen stößt
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Kameradschaft und Selbstverständnis
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Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
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Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Die Kameradschaft ERH Nürnberg im weltberühmten Saal 600 am ehemaligen Internationalen Militärgerichtshof in Nürnberg. links hinten: Organisator Oberst a.D. Klaus-Peter Koschny. Fotos: Klaus Probst
Nürnberg. Die Kameradschaft ERH Nürnberg besuchte das Memorium Nürnberger Prozesse im Justizpalast Nürnberg. Im Zentrum des Besuchs stand der weltberühmte Saal 600, in dem 1945/46 der Internationale Militärgerichtshof gegen die Hauptkriegsverbrecher des NS-Regimes tagte.
Die Exkursion diente der politischen Bildung und stieß auf großes Interesse. Das Memorium bietet neben der Dokumentation des historischen Prozesses umfassende Informationen zu den sogenannten Nürnberger Nachfolgeprozessen (1946–1949). Eine fachkundige Führung vermittelte eindrucksvoll die Bedeutung der Prozesse für das moderne Völkerstrafrecht. Die Teilnehmer waren tief beeindruckt von der historischen Bedeutung des Ortes und der inhaltlichen Tiefe der Ausstellung. Die Besucher erhielten Einblicke in das juristische und moralische Erbe der Nürnberger Prozesse.
Der Vorsitzende, Oberstleutnant a.D. Matthias Nickel, dankte Oberst a.D. Klaus-Peter Koschny für dessen Initiative für diesen Ausflug in die Geschichte. Beim gemeinsamen Mittagessen wurde das Erlebte in kameradschaftlicher Runde vertieft. Eine Veranstaltung, die ein klares Zeichen für gelebte Erinnerungskultur und politische Verantwortung setzt.
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