Ein Zeugnis dessen, was passiert, wenn Politik an ihre Grenzen stößt
300 Seminare für einen geordneten Übergang in den Ruhestand
DBwV für neues Artikelgesetz Militärische Sicherheit, fordert aber Nachbesserungen
Mannschaften, eine Dienstgradgruppe vor großen Aufgaben
Eine Entscheidung, die bis heute schwere Folgen hat
Der Verband der Berufssoldaten der DDR – Interessenvertretung und Lernort demokratischer Mitbestimmung.
„Europa ist die wichtigste Garantie für die Zukunft“
„Frauen sind bei identischen Anforderungen und gleicher Ausbildung ebenso leistungsfähig wie Männer“
EuGH: Fahrten von einem zentralen Stützpunkt zu wechselnden Einsatzorten können Arbeitszeit sein
Kabinett beschließt Novellierung der Bundeslaufbahnverordnung – wichtige Forderungen umgesetzt
Panzerbrigade 45: Einsatzversorgung in Litauen gesichert
Verbandserfolg: Ehepartnerzuschlag für ins Ausland mitreisende Ehegatten durchgesetzt
Anpassung des Auslandsverwendungszuschlags in Jordanien und Erbil
Bundeswehr bleibt im Einsatz gegen IS
Weihnachtszeit im Libanon und in Litauen
Bundestag verlängert EU- und Nato-Mission im Mittelmeer
„Lassen Sie uns gemeinsam den Tag deutschlandweit zu etwas Besonderem machen“
16K3-Gedenkmarsch: Erinnerung an das Karfreitagsgefecht
Erinnerung an die Gefallenen vom OP North
Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
Europa und Ehrungen stehen im Mittelpunkt
Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Washington/Kabul: Der afghanische Präsident Aschraf Ghani rechnet nach dem bevorstehenden Abzug der internationalen Truppen aus dem Krisenland nicht mit einer Machtübernahme der islamistischen Taliban. Ghani verneinte am Sonntag in einem Interview des Senders CNN die Frage, ob er glaube, dass seine Regierung dann wegen Angriffen der Extremisten unmittelbar zusammenbrechen könnte. Der Präsident verwies darauf, dass afghanische Sicherheitskräfte bereits in den vergangenen zwei Jahren mehr als 90 Prozent aller Operationen ausgeführt hätten. Er fügte mit Blick auf die zugesagte nicht-militärische Unterstützung des Westens hinzu: «Unsere Partner lassen uns nicht im Stich.»
Ghani sagte, die Taliban und ihre Unterstützer in Pakistan müssten sich nun entscheiden, ob sie «glaubwürdige internationale Akteure» werden oder ob sie Chaos wollten. «Die Hauptausrede, dass dies ein Krieg ist, um die internationalen Streitkräfte aus Afghanistan herauszubekommen, ist vorbei. Es gibt keine religiöse Rechtfertigung für den Krieg. Eine politische Lösung ist ein Muss.» Ghani sprach sich für eine «Friedensregierung» unter Einbeziehung der Taliban aus, die für eine kurze Übergangszeit bis zu einer international überwachten Wahl herrschen solle. Er betonte, er sei bereit dazu, seine eigene Amtszeit dafür zu verkürzen.
Ghani sagte, die militant-islamistischen Taliban müssten Frauenrechte akzeptieren. Alles andere wäre «hinsichtlich der Menschenrechte eine der größten Ungerechtigkeiten der Geschichte». Der Präsident sprach sich dafür aus, dass Afghanistan nach dem Abzug der internationalen Truppen «permanent neutral» werde. Damit solle verhindert werden, dass das Land wieder «ein Schlachtfeld für Stellvertreterkriege in der Region» werde.
Die Nato hatte am vergangenen Mittwoch entschieden, bis zum 1. Mai den Abzug aus Afghanistan einzuleiten. Zuvor hatten sich die USA als größter Truppensteller auf den 11. September als Abzugstermin festgelegt - den 20. Jahrestag der Terroranschläge des islamistischen Netzwerks Al-Kaida in den USA. Die Bundeswehr soll schon bis Mitte August abgezogen werden. Deutschland stellt mit 1100 Soldaten nach den USA das zweitgrößte Kontingent in der etwa 10 000 Soldaten starken Nato-Truppe in Afghanistan.
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