70 Jahre DBwV – Die Erfolgsgeschichte geht weiter
Ein Abend im Zeichen des Jubiläums
Klartext in spannenden Zeiten
Zielgruppentagung des Unterstützungsbereichs
Gefahr im Anflug: Warum Deutschland bei der Drohnenabwehr hinterherhinkt
Dein Patch kann Gutes tun!
„Das KSK genießt im internationalen Kreis vergleichbarer Spezialkräfte einen ausgezeichneten Ruf"
Körperliche und mentale Stärke sind der Schlüssel
Leistungen im Soldatenentschädigungsgesetz werden angepasst
Brücke in die Zukunft: Die Tagung für Soldaten auf Zeit
Vom Dienstherrn zum Arbeitgeber: Wie Soldaten im Justizvollzug eine neue Zukunft finden
SaZ-Onlinetreff: Rentenansprüche sichern – Nachversicherung, Aufstockung und Übergangsleistungen richtig nutzen
Mandat ein letztes Mal verlängert: Bundeswehreinsatz UNIFIL im Libanon
EUFOR Althea und KFOR: Bundestag stimmt für Verlängerung
Bundestag berät über letztmalige Verlängerung des Bundeswehreinsatzes im Libanon
Bundestag berät über die Bundeswehrbeteiligung an KFOR und EUFOR ALTHEA
Marsch zum Gedenken endet in der Gluthitze Berlins
Startschuss für den Marsch zum Gedenken 2026
Erinnerung an Andreas Heine und Christian Schlotterhose
Erinnerung an Alexander Schleiernick, Oleg Meiling und Martin Brunn
Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
Europa und Ehrungen stehen im Mittelpunkt
Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Belgrad/Pristina/Strpce. Die im Kosovo stationierte Nato-geführte Schutztruppe KFOR lehnt es nach Darstellung des serbischen Präsidenten Aleksandar Vucic ab, dass bis zu 1000 serbische Soldaten in das unabhängige Kosovo einrücken. Dies teilte Vucic am Sonntag im regierungsnahen Privat-Sender Pink TV mit. Vucic hatte die Entsendung der serbischen Truppen in die frühere serbische Provinz noch vor Jahresende beantragt. Er warf dem KFOR-Kommando vor, die Serben mit der abschlägigen Antwort die Serben zu demütigen.
Das Kosovo hatte sich 2008 für unabhängig erklärt. Serbien hat diesen Schritt nicht anerkannt und beansprucht das Territorium des Kosovos bis heute für sich. Die Führung in Serbien schürt immer wieder Spannungen, wofür sie die serbische Volksgruppe benutzt, die zum Teil in einem kompakten Siedlungsgebiet im Nord-Kosovo lebt. Ende 2022 hatten militante Serben an einem Dutzend Stellen im Norden des Kosovos Barrikaden errichtet, die unter anderem die Zufahrtswege zu zwei Grenzübergängen nach Serbien versperrten.
Vucic hatte die Entsendung der serbischen Sicherheitskräfte unter Berufung auf die damaligen Spannungen beantragt, die sich an der Festnahme eines serbischstämmigen Ex-Polizisten entzündet hatten. Dieser soll Angriffe auf Beamte der Wahlbehörde angestiftet haben. Die Ablehnung der KFOR, die sich selbst zunächst nicht dazu äußerte, war erwartet worden. Die Schutztruppe steht seit 1999 mit einem UN-Mandat im Kosovo.
Am Wochenende kam es zu neuen Spannungen, diesmal im Süden des Kosovos. Ein nicht im Dienst befindlicher Soldat der Kosovo-Sicherheitskräfte hatte am Freitag nahe der Stadt Strpce auf serbische Zivilisten geschossen und dabei einen 21-jährigen Mann und einen 11-jährigen Jungen verletzt. Den mutmaßlichen Schützen nahm die kosovarische Polizei kurz danach fest. Gegen ihn wurde Untersuchungshaft verhängt, er wird des versuchten Mordes verdächtigt.
Am Sonntag gingen in Strpce mehrere tausend Serben aus Anlass des Zwischenfalls auf die Straße. Die Demonstranten sprachen sich für ein friedliches Zusammenleben mit den albanischen Nachbarn aus, berichtete das kosovo-serbische Nachrichtenportal «radiokim.net».
DIESE SEITE:
TEILEN:
FOLGEN SIE UNS: