Ein Zeugnis dessen, was passiert, wenn Politik an ihre Grenzen stößt
300 Seminare für einen geordneten Übergang in den Ruhestand
DBwV für neues Artikelgesetz Militärische Sicherheit, fordert aber Nachbesserungen
Mannschaften, eine Dienstgradgruppe vor großen Aufgaben
Wüstner: „Gefahr ist groß, dass Russland die Situation ausnutzt“
„Vielleicht geht es um alles“
Eine Entscheidung, die bis heute schwere Folgen hat
Der Verband der Berufssoldaten der DDR – Interessenvertretung und Lernort demokratischer Mitbestimmung.
EuGH: Fahrten von einem zentralen Stützpunkt zu wechselnden Einsatzorten können Arbeitszeit sein
Kabinett beschließt Novellierung der Bundeslaufbahnverordnung – wichtige Forderungen umgesetzt
Panzerbrigade 45: Einsatzversorgung in Litauen gesichert
Verbandserfolg: Ehepartnerzuschlag für ins Ausland mitreisende Ehegatten durchgesetzt
Anpassung des Auslandsverwendungszuschlags in Jordanien und Erbil
Bundeswehr bleibt im Einsatz gegen IS
Weihnachtszeit im Libanon und in Litauen
Bundestag verlängert EU- und Nato-Mission im Mittelmeer
„Lassen Sie uns gemeinsam den Tag deutschlandweit zu etwas Besonderem machen“
16K3-Gedenkmarsch: Erinnerung an das Karfreitagsgefecht
Erinnerung an die Gefallenen vom OP North
Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
Europa und Ehrungen stehen im Mittelpunkt
Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Berlin - SPD-Fraktionschef Rolf Mützenich bekennt sich klar zu Nato, sieht aber den US-Präsidenten Donald Trump als einen «Spaltpilz» für das Militärbündnis. Mützenich sagte den Zeitungen der Funke Mediengruppe (16. Mai 2020), er unterstütze alle Anstrengungen, die gerade auch Außenminister Heiko Maas in punkto Abrüstung, Rüstungskontrolle und Vertrauensbildung unternehme. «Damit stelle ich keineswegs die Nato oder die deutsche Mitgliedschaft in der Nato infrage. Das wäre ein unlauterer Vorwurf.»
Doch bedeute die Nato-Partnerschaft mehr als die nukleare Teilhabe. «Wenn aber der Kitt nur noch die in Deutschland und anderswo lagernden US-Atomwaffen sein soll, ist es um die Atlantische Allianz schlecht bestellt», sagte er.
Mützenich hatte vor einer Woche viel Kritik aus der Union auf sich gezogen mit der Forderung, dass Deutschland die Stationierung von US-Atombomben künftig ausschließen solle. Auch Außenminister Maas lehnt das ab. Auf dem Luftwaffenstützpunkt im rheinland-pfälzischen Büchel lagern Schätzungen zufolge noch etwa 20 US-Atombomben. Für ihren Einsatz sind dort Tornado-Flugzeuge der Bundeswehr stationiert.
Mützenich warf seinerseits dem amerikanischen Präsidenten vor, die Nato zu schwächen. «Es ist schon ein Unterschied, ob man eine Debatte über die Rolle von Atomwaffen in Gang setzt oder die Nato für obsolet und die Europäer als Feinde bezeichnet», sagte der Fraktionschef. «Trump ist der Spaltpilz für das Bündnis.» Die neue Nuklearstrategie der Trump-Regierung berge große Gefahren, warnte Mützenich. «Sie schließt die Möglichkeit ein, in einer Auseinandersetzung frühzeitig kleine Atomwaffen zu nutzen. Darüber muss die Öffentlichkeit in Deutschland informiert sein.» Er habe eine Debatte angestoßen, die über die US-Atomwaffen auf dem Fliegerhorst Büchel in Rheinland-Pfalz hinausgehe. «Wir müssen klären, wie wir 30 Jahre nach Ende des Kalten Krieges mit der atomaren Abschreckung umgehen.»
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