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Nach dem Gottesdienst zum Auftakt des Veteranentages in der Stadtpfarrkirche St. Maria gedachten Starnbergs evangelischer Pfarrer Simon Döbrich und der katholische Stadtpfarrer Dr. Andreas Jall in Ansprechen auf dem Kirchplatz der Opfer des Soldatenberufes. Foto: Daniel Brunner
Starnberg. Bei strahlendem Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen feierte Starnberg am Sonntag nach dem offiziellen Termin den Nationalen Veteranentag auf dem Kirchplatz – ein symbolträchtiger Ort, den Bürgermeister Patrick Janik als das „Wohnzimmer der Stadt“ bezeichnete. Rund 150 Teilnehmer, darunter zahlreiche Soldaten, Reservisten und Bürger, versammelten sich nach dem Gottesdienst, um gemeinsam mit Landrat, Bürgermeistern und Geistlichen den Soldaten sowie ihren Familien Respekt und Dankbarkeit auszusprechen. Eine Woche nach dem bundesweiten Auftakt setze Starnberg damit ein deutliches Zeichen für Wertschätzung und Verbundenheit mit der Bundeswehr, so Oberst Kai Heß, Kommandeur des Ausbildungszentrums Cyber- und Informationsraum der Bundeswehr in Pöcking, in seiner Rede.
Klares Bekenntnis zum Veteranentag: Wehrbereitschaft und europäische Werte im Fokus
Landrat Stefan Frey, die Bürgermeister Patrick Janik (Starnberg) und Rainer Schnitzler (Pöcking) befürworten den Nationalen Veteranentag als überfälliges Zeichen der Anerkennung für die Bundeswehr. Frey betont angesichts globaler Krisen die Notwendigkeit eines neuen gesellschaftlichen Bewusstseins für Verteidigung und hält die Rückkehr der Wehrpflicht für wahrscheinlich. Janik kritisiert das langjährige „Nichtverhältnis“ der Gesellschaft zur Bundeswehr und fordert mehr öffentliche Wertschätzung. Schnitzler unterstreicht die Bedeutung der Verteidigungsfähigkeit zur Sicherung demokratischer Werte und sieht den Veteranentag als Tag des Dankes und Gedenkens.
Neben Janik und Schnitzler bekundeten auch Bürgermeister angrenzender Gemeinden mit ihrer Anwesenheit am Veteranentag Respekt und Anerkennung für ehemalige und aktive Soldaten, darunter Rudolph Haux (Krailling), Georg Scheitz (Andechs) und Michael Sturm (Weßling). Zahlreiche Fahnenabordnungen von Veteranen- und Soldatenvereinen aus Starnberg-Söcking, Tutzing, Pöcking, Herrsching, Gilching-Argelsried, Traubing und Bernried sowie vom Bayerischen Soldatenbund waren vertreten.
Der Deutsche BundeswehrVerband stand am Informationsstand seiner Kameradschaften für Fragen und Auskünfte zur Veteranenkultur und zur Bundeswehr bereit.
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