Ein Zeugnis dessen, was passiert, wenn Politik an ihre Grenzen stößt
300 Seminare für einen geordneten Übergang in den Ruhestand
DBwV für neues Artikelgesetz Militärische Sicherheit, fordert aber Nachbesserungen
Mannschaften, eine Dienstgradgruppe vor großen Aufgaben
Eine Entscheidung, die bis heute schwere Folgen hat
Der Verband der Berufssoldaten der DDR – Interessenvertretung und Lernort demokratischer Mitbestimmung.
„Europa ist die wichtigste Garantie für die Zukunft“
„Frauen sind bei identischen Anforderungen und gleicher Ausbildung ebenso leistungsfähig wie Männer“
EuGH: Fahrten von einem zentralen Stützpunkt zu wechselnden Einsatzorten können Arbeitszeit sein
Kabinett beschließt Novellierung der Bundeslaufbahnverordnung – wichtige Forderungen umgesetzt
Panzerbrigade 45: Einsatzversorgung in Litauen gesichert
Verbandserfolg: Ehepartnerzuschlag für ins Ausland mitreisende Ehegatten durchgesetzt
Anpassung des Auslandsverwendungszuschlags in Jordanien und Erbil
Bundeswehr bleibt im Einsatz gegen IS
Weihnachtszeit im Libanon und in Litauen
Bundestag verlängert EU- und Nato-Mission im Mittelmeer
„Lassen Sie uns gemeinsam den Tag deutschlandweit zu etwas Besonderem machen“
16K3-Gedenkmarsch: Erinnerung an das Karfreitagsgefecht
Erinnerung an die Gefallenen vom OP North
Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
Europa und Ehrungen stehen im Mittelpunkt
Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Der erste Deutsche im All: Der Kosmonaut Sigmund Jähn, aufgenommen nach seinem erfolgreichen Flug mit dem sowjetischen Raumschiff Sojus 31 zur Raumstation MIR. Foto: picture alliance/KEYSTONE
Sigmund Jähn startete am 26. August 1978 als erster Deutscher ins All. Am Samstag (21. September) ist er im Alter von 82 Jahren gestorben, teilte das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt mit. Vor allem in der DDR war der gebürtige Sachse populär und galt als Volksheld.
Zu Ehren Jähns nannte der „Tagesspiegel“ die Seite mit dem Nachruf auf den Kosmonauten „Weltraumspiegel“. Berlins Bürgermeister und das Auswärtige Amt bezeichnen ihn bei Twitter als Pionier und würdigen sein Lebenswerk. Von „tiefer Trauer“ sprechen Parteien, Prominente und zahlreiche User der sozialen Medien. Die ganze Nation nimmt Anteil.
Geboren wurde Jähn am 13. Februar 1937 in Morgenröthe-Rautenkranz, Vogtland. 1955 absolvierte er seinen Wehrdienst. 1956 wurde er Offiziersschüler, unter anderem an der Fliegerschule in Bautzen, wo er zum Piloten ausgebildet wurde. Er war Oberstleutnant in der NVA, der Armee der DDR. Ab 1976 kam er dann in die engere Auswahl für die Kosmonautenausbildung, nicht zuletzt wegen seines fliegerischen Könnens und seiner Russischkenntnisse.
Nach einer umfassenden Vorbereitung flog Jähn dann 1978 in der sowjetischen Raumkapsel Sojus 31 ins All. Der Flug zur sowjetischen Saljut 6, Ziel der Mission, dauerte sieben Tage und 20 Stunden und 49 Minuten. Jähn führte zahlreiche Experimente durch. Mit an Bord war der sowjetische Kosmonaut Waleri Bykowski. Es war eine Sensation: Der erste Deutsche im All war ein DDR-Bürger. 1983 flog Ulf Merbold als Erster aus der Bundesrepublik ins All.
Nach dem Mauerfall war Jähn für die ESA tätig. Er kümmerte sich vor allem um die Kooperation zwischen Raumfahrern aus Westeuropa und Russland. In seinem Geburtsort Morgenröthe-Rautenkranz wird Jähn stets in Erinnerung bleiben, denn dort steht das einzige Raumfahrtmuseum Deutschlands.
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