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Washington/Teheran. US-Präsident Donald Trump verzichtet nach eigenen Angaben vorerst auf einen angeblich für heute geplanten Angriff auf den Iran. Mehrere Golfstaaten hätten ihn darum gebeten, es liefen «ernsthafte Verhandlungen» mit Teheran, schrieb Trump auf der Plattform Truth Social. Deshalb habe er Verteidigungsminister Pete Hegseth und andere US-Militärvertreter angewiesen, die bisherigen Pläne auszusetzen und einen Großangriff auf den Iran erst dann zu beginnen, wenn ein «akzeptables Abkommen nicht erreicht wird».
«Saudi-Arabien, Katar, die Vereinigten Arabischen Emirate und einige andere haben mich gefragt, ob wir die Entscheidung um drei Tage, also um einen kurzen Zeitraum, verschieben könnten», sagte Trump später in Washington. Er sprach von einer sehr positiven Entwicklung. Am Vortag hatte der Republikaner auf Truth Social gewarnt: «Für den Iran tickt die Uhr, und sie sollten sich besser SCHNELL bewegen, sonst wird von ihnen nichts mehr übrig bleiben.»
Iran legt neue Vorschläge vor
Mehrere Vertreter der von Trump aufgeführten Golfstaaten erklärten dem «Wall Street Journal» zufolge, ihnen sei der vom US-Präsidenten erwähnte angebliche Plan für einen Angriff auf den Iran nicht bekannt. Trump, der laut Berichten für heute ein Treffen mit seinen Sicherheitsberatern geplant hatte, habe dazu tendiert, einen Angriff anzuordnen, zitierte das «Wall Street Journal» einen US-Beamten. Seinen neuen Post setzte Trump ab, nachdem die Bemühungen um ein Abkommen zur Beendigung des Krieges ins Stocken geraten waren.
Nun hat Teheran nach eigenen Angaben über den Vermittler Pakistan auf den jüngsten US-Vorstoß mit eigenen neuen Vorschlägen reagiert, wie Außenamtssprecher Ismail Baghai Reportern sagte. Nach Informationen des «Wall Street Journal» bot Teheran eine schrittweise Öffnung der für den globalen Öl- und Gashandel wichtigen Straße von Hormus an. Zugleich seien aber kritische Fragen zum Streitthema des iranischen Atomprogramms offen geblieben.
Nach Angaben Baghais hatten die USA zuvor Antworten auf Irans vorangegangenen Vorschlag übermittelt. Trump hatte diesen öffentlich als «dämlichen Vorschlag» abgetan. Laut der iranischen Nachrichtenagentur Fars sollen die USA zuletzt wieder klargemacht haben, die Kampfhandlungen nur dann langfristig einzustellen, wenn es bestimmte Verhandlungsergebnisse gibt. Für den Iran ist ein Ende der Kampfhandlungen - insbesondere auch der Offensive Israels im Libanon - jedoch eine Vorbedingung für weitere Verhandlungen.
Teheran kritisiert Bundeskanzler Merz
Als Reaktion auf Kritik von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) an einem Angriff auf Atomanlagen in den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) hat der Iran dem Kanzler «Heuchelei» vorgeworfen. In einem auf deutsch verfassten Post auf der Plattform X kritisierte der iranische Außenamtssprecher Ismail Baghai, dass amerikanisch-israelische Angriffe auf iranische Atomanlagen nicht auf Verurteilung stießen, ein vor kurzem erfolgter Drohnenangriff auf die VAE dagegen schon.
Baghai kritisierte auch, dass Merz dem Iran die Schuld für den Angriff zugewiesen hatte. Er nannte die Attacken eine «mutmaßliche False-Flag-Operation». Damit werden Täuschungsmanöver bezeichnet, bei denen Angriffe einer anderen Partei angelastet werden sollen. Selbst die VAE hätten dem Iran bisher die Urheberschaft nicht offiziell angelastet, schrieb Baghai.
Bundeskanzler Friedrich Merz hatte am Montag auf X «iranische Luftschläge gegen die Vereinigten Arabischen Emirate und weitere Partner» verurteilt. Es dürfe zu keiner weiteren Gewalteskalation kommen.
Am Sonntag hatten die Emirate mehrere Angriffe gemeldet. Einer traf demnach einen Stromgenerator außerhalb des inneren Sicherheitsbereichs des Atomkraftwerks Baraka. Woher die Drohnen stammten, werde noch untersucht, hieß es.
Berlin und Ankara setzen auf diplomatische Lösung
Deutschland und die Türkei setzen trotz Trumps jüngster Drohungen weiterhin auf diplomatische Kompromissfindung. Auf militärischem Wege werde es keine Lösung geben, sagte Außenminister Johann Wadephul (CDU) bei einem Treffen mit seinem türkischen Amtskollegen Hakan Fidan in Berlin. Wenn der Iran bereit sei, auf sein nukleares Anreicherungsprogramm zu verzichten, «haben wir eine Grundlage dafür, Verhandlungen zu führen».
Irans Atomprogramm bleibt Streitthema
Weit auseinander liegen die Kriegsparteien vornehmlich bei Fragen rund um das iranische Atomprogramm. Laut der iranischen Agentur Fars enthält der US-Vorschlag die Forderung, der Iran müsse 400 Kilogramm hochangereichertes Uran an die USA übergeben, könne aber eine Atomanlage weiterbetreiben. Unabhängig überprüfen lassen sich die Angaben im Bericht von Fars nicht.
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