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Die Luftwaffen-Kaserne in Appen soll den Namen des 1977 ermordeten "Landshut"-Piloten Jürgen Schumann erhalten. Foto: Huhu Uet - Eigenes Werk, CC BY 3.0
Um sich von den Traditionen der Wehrmacht deutlicher abzugrenzen, will die Bundeswehr einige Kasernen umbenennen. Auch die Unteroffizierschule in Appen bekommt einen neuen Namen und ist auf dem Weg dorthin nun einen Schritt weiter.
Appen/Berlin. Die geplante Umbenennung der Unteroffizierschule im schleswig-holsteinischen Appen nach dem „Landshut“-Piloten Jürgen Schumann rückt näher. Der Inspekteur der Luftwaffe, Generalleutnant Ingo Gerhartz, hat den Vorschlag der Kasernenmitarbeiter in seinem Tagesbefehl vom Freitag (26. März) ausdrücklich gebilligt. „Wir sind guter Hoffnung und guten Mutes, dass wir das noch in diesem Jahr hinbekommen – und auch im feierlichen Rahmen machen können“, sagte ein Bundeswehrsprecher am Freitag der Deutschen Presse-Agentur. Bislang ist die Kaserne nach Hans-Joachim Marseille benannt, einem hochrangigen Wehrmachtsoffizier. Zuvor hatte das Redaktionsnetzwerk Deutschland RND berichtet.
Schumann (1940-1977) war Hauptmann der Luftwaffe, hatte seine fliegerische Ausbildung in Appen begonnen und war später Pilot der Lufthansa. Als Kapitän der „Landshut“ wurde er im Oktober 1977 von Terroristen in Aden (Jemen) erschossen. „Er hat sein Leben vor das Leben seiner Passagiere gestellt, als er versuchte, mit den Geiselnehmern zu verhandeln und den Behörden Informationen über die Anzahl der Geiselnehmer zu geben“, schrieb Gerhartz im Tagesbefehl. „Sein Mut und sein Verantwortungsbewusstsein sind beispielgebend.“
2017 hatte die damalige Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen angekündigt, dass Kasernen mit Namen von Wehrmachtsoffizieren umbenannt werden sollen, um die Bundeswehr von der Tradition der Wehrmacht klar abzugrenzen.
Auf der Vorschlagsliste der Kasernen-Mitarbeiter stand zudem der Name des Feldwebels Karl Laabs, der 1943 vielen polnischen Juden das Leben gerettet hatte. Nach ihm soll nun das bislang namenlose zentrale Lehrsaalgebäude der Unteroffizierschule benannt werden. In Appen sind den Angaben zufolge rund 600 Mitarbeiter beschäftigt.
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