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Berlin. Bei der Anschaffung des Aufklärungssystems "Pegasus" (Persistent German Airborne Surveillance System) für die Bundeswehr verzichtet Deutschland auf die geplante Zusammenarbeit mit den USA. Auch aus Kostengründen solle das System nun in bemannte Geschäftsreiseflugzeuge eingebaut werden, teilte das Verteidigungsministerium am Dienstag (28. Januar 2020) mit. Bisher war geplant, die Bauteile für drei Systeme des Milliardenprojekts in Triton-Drohnen der US-Navy zu integrieren.
Wie die "Welt" berichtet, storniert das Bundesverteidigungsministerium die Pläne für den Kauf "riesiger Aufklärungsdrohnen in den USA, weil das System immer mehr kostet und nicht rechtzeitig einsatzbereit wäre". Zudem habe das BMVg einen Bericht des Fachdienstes "Defense News" bestätigt, dass die Drohne MQ-4 Triton mit fast 40 Metern Spannweite nicht beschafft wird, so die "Welt" weiter. Das sei ein Rückschlag für den US-Rüstungskonzern Northtrop Grumman. Der Konzern habe laut "Welt" zuerst seine Drohne "Global Hawk" an Deutschland verkauft und dann auf ein Folgeprojekt gehofft.
Beim Euro-Hawk hat aber schon der damalige Verteidigungsminister Thomas de Maizière die Reißleine gezogen. Das Vorhaben scheiterte unter anderem an der sicheren Einbindung in den zivilen Luftverkehr. Auch unter Ursula von der Leyen ging es nicht voran. Es sollte die Drohne Triton beschafft werden. Die US-Regierung stimmte dem Verkauf zu, durch Verzögerungen und Probleme bei der Einbindung in den zivilen Luftverkehr kam das Projekt aber nicht zum Abschluss.
Bei der Riesendrohne war vorgesehen, die unbemannten Modelle aus den USA zu kaufen, das elektronische Aufklärungssystem sollte aus Deutschland kommen.
"Pegasus" soll eine sogenannte Fähigkeitslücke schließen: signalerfassende, luftgestützte, weiträumige Überwachung und Aufklärung. Das System soll nach früheren Angaben des Ministeriums militärischen Funkverkehr und Radaremissionen erfassen, um ein elektronisches Lagebild zu erarbeiten und Daten für Selbstschutzsysteme zu gewinnen. «Das Schließen dieser Fähigkeitslücke ist somit erforderlich, da diese Fähigkeit auch unmittelbar dem Schutz eingesetzter Soldatinnen und Soldaten dient», hieß es im Dezember 2018.
Das Verteidigungsministerium unterrichtete am Dienstag die Obleute im Verteidigungsausschuss über den Kurswechsel. Das Ministerium zeigte sich überzeugt, damit der Truppe das System nun doch bis zum Jahr 2025, zeitgerecht zur Erfüllung einer Nato-Forderung, zur Verfügung zu stellen. In Europa gab es beim Einsatz von unbemannten Flugsystemen in der Vergangenheit Schwierigkeiten damit, die Sicherheitsstandards im Luftraum zu erfüllen.
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