Stellungnahme des DBwV zum Bundesalimentationsgesetz
Schweriner Sicherheitsdialog: Künstliche Intelligenz zwischen Potenzial und Gefahr
Übertragung Tarifabschluss und verfassungskonforme Alimentation
Ein Zeugnis dessen, was passiert, wenn Politik an ihre Grenzen stößt
Die TSK CIR ist ein unverzichtbarer Pfeiler moderner Landesverteidigung
„Wir haben erhebliche Lücken im europäischen Verteidigungsbereich"
Eckwertebeschluss zum Bundeshaushalt 2027 und Finanzplanung bis 2030
Kyros Mossadegh, der Schah und die Mullahs
Brücke in die Zukunft: Die Tagung für Soldaten auf Zeit
Vom Dienstherrn zum Arbeitgeber: Wie Soldaten im Justizvollzug eine neue Zukunft finden
SaZ-Onlinetreff: Rentenansprüche sichern – Nachversicherung, Aufstockung und Übergangsleistungen richtig nutzen
Nächste Runde für die Soldata: Bundesweite Job- und Bildungsmesse für Soldaten
Bundestag berät über die Bundeswehrbeteiligung an KFOR und EUFOR ALTHEA
Anpassung des Auslandsverwendungszuschlags in Jordanien und Erbil
Bundeswehr bleibt im Einsatz gegen IS
Weihnachtszeit im Libanon und in Litauen
Gedenken: Vor 13 Jahren fiel Daniel Wirth in Afghanistan
Gedenken: Vor 17 Jahren fiel Hauptgefreiter Sergej Motz in Afghanistan
Internationaler 16K3-Marsch als Zeichen der Erinnerung
Gedenken: Vor 16 Jahren fielen vier Soldaten in Afghanistan
Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
Europa und Ehrungen stehen im Mittelpunkt
Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Am 9. Juni 2024 wird ein neues europäisches Parlament gewählt. Dem DBwV ist es ein Herzensanliegen, seine Mitglieder zum Wählen aufzurufen. Foto: Adobe Stock/Daniel Jedzura
Am 9. Juni 2024 steht die Wahl zum Europäischen Parlament an. Die Bürgerinnen und Bürger haben die Option zwischen mehreren Parteien, die für die kommenden fünf Jahre die Entscheidungen der Europäischen Union in den verschiedenen Bereichen lenken. Die Wahl findet zu Zeiten statt, in denen vieles in der Welt in Aufruhr ist. Gewaltsame Konflikte nehmen zu, der Klimawandel zerstört die Natur und Menschen müssen aus ihren Heimatländern fliehen. Deshalb ist es umso wichtiger, die eigene Stimme abzugeben, um den Parteien Kraft zu verleihen, genau diese Probleme zu lösen.
Welche Anknüpfungspunkte besitzt der DBwV mit der Europäischen Union?
Der DBwV engagiert sich auf europäischer Ebene durch verschiedene Mitgliedsorganisationen. Am aktivsten ist der Verband bei EUROMIL, der europäischen Dachorganisation für militärische Gewerkschaften und Verbänden. Über EUROMIL besitzt der DBwV Kontakte in andere Länder und nach Brüssel, und setzt sich für die Belange seiner Mitglieder ein. Zweimal im Jahr nimmt eine deutsche Delegation an den Generalversammlungen teil und knüpft auch vor Ort Kontakte.
CESI ist die unabhängige Union der Gewerkschaften in Europa. CESI wirkt einmal bei der europäischen Gesetzgebung mit und zum anderen organisiert sie Formate wie den Runden Tisch der Verteidigung. Daran können auch DBwV-Mitglieder teilnehmen.
Die dritte Mitgliedschaft des DBwV gehört zur Europäischen Bewegung Deutschlands. Diese Organisation beschäftigt sich mit allen europäischen Themen und veranstaltet in regelmäßigen Abständen Diskussionen zur Ratspräsidentschaft. Mithilfe dieses Netzwerkes bleibt der DBwV auf dem aktuellen Stand bezüglich des Rates der EU und kann Sicherheitspolitik in die Diskussionen einbringen.
Es ist wichtig, wählen zu gehen!
Diese drei Mitgliedschaften helfen dem Verband, die Interessen der Mitglieder auch auf europäischer Ebene durchzusetzen. Die Europäische Union ist für den DBwV deshalb sehr wichtig und sollte von demokratischen Kräften geleitet werden. Dem DBwV ist es ein Herzensanliegen, seine Mitglieder auf die anstehende Europawahl aufmerksam zu machen und zum Wählen aufzurufen. Es geht bei der Wahl um die Zukunft von uns, der Familie und den Freunden, aber auch um die Zukunft der Sicherheits- und Verteidigungspolitik. Mit der Abgabe einer Stimme an eine der Parteien unterstützen die Wähler und Wählerinnen das Wahlprogramm und stellen die Weichen für die kommenden Jahre.
Sicherheits- und Verteidigungspolitik muss wieder ein Diskussionsthema sein
Da die Sicherheitspolitik zu häufig neben weicheren Themen wie Bildung oder Kultur untergeht, wurde über mehrere Jahre in der Europäischen Union zu wenig in die Sicherheit investiert. Es ist auffällig, dass auch jetzt, nachdem die Ukraine angegriffen wurde und in anderen Weltregionen mehr bewaffnete Konflikte ausbrechen, weiterhin zu wenig über Europas Sicherheit gesprochen wird. Um diesem Problem beizukommen hat der DBwV bereits im September Briefe an europapolitische Sprecher und Sprecherinnen sowie die Fraktionsvorsitze versandt, in denen Erwartungen aus Verbandssicht geschildert werden. Der DBwV hofft sehr, dass diese Anregungen für diverse Europaprogramme aufgenommen werden. Mit dieser Maßnahme und dem Aufruf an die DBwV-Mitglieder wählen zu gehen, möchte der Verband seinen Beitrag zu einem positiven Ausgang der Europawahl leisten.
Dieser Artikel ist Teil einer Serie, die wichtige Zusammenhänge in Europa beleuchtet und unseren Mitgliedern nahebringen soll. Der DBwV möchte seine Mitglieder damit auf die anstehende Wahl des Europäischen Parlamentes in 2024 vorbereiten.
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