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Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer geht mit einer Laterne mit dem Friedenslicht, welches aus Bethlehem über die Verbände der Pfadfinder an die Militärseelsorge übergeben wird, von der Flugzeugtreppe zu Peter Bellinghausen, Militärpfarrer. Foto: picture alliance/Michael Kappeler/dpa
Im Gepäck ein Friedenslicht aus Bethlehem: Die Verteidigungsministerin würdigt mit einer Zypern-Reise die Leistungen der Bundeswehrsoldaten, die über Weihnachten im Ausland im Dienst sind. Sie stünden für die Sicherheit Deutschlands ein.
Larnaka. Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer dankt den Soldaten in den Auslandseinsätzen der Bundeswehr mit einem vorweihnachtlichen Besuch auf Zypern. Die CDU-Politikerin landete am Mittwoch mit ihrer Delegation in Larnaka. Sie wollte am Abend Männer und Frauen treffen, die im Dienst der Vereinten Nationen für die Unifil-Mission im Einsatz sind - und brachte dazu auch ein in Bethlehem entzündetes «Friedenslicht» im Flugzeug mit.
«Fern ab von zu Hause und getrennt von Familie und Freunden leisten sie weltweit Großartiges», erklärte die Ministerin. «Ich bin mir der Entbehrungen und der Belastungen in den Familien durchaus bewusst und ganz besonders zu Weihnachten, dem Fest der Familien, rückt dieses unweigerlich noch stärker in den Fokus.» Mit ihrem Dienst stünden die Soldaten für die Sicherheit Deutschlands ein. Die Aufgaben seien nicht immer einfach, aber umso wichtiger.
Der maritime Einsatzverband Unifil unterstützt die libanesische Regierung mit bis zu 300 deutschen Soldaten dabei, die Seegrenzen zu sichern und den Waffenschmuggel über See zu verhindern. Deutsche Marinesoldaten sind außerdem seit mehreren Jahren in der Ausbildung der libanesischen Marine beteiligt. Die deutschen Soldaten leisten zudem einen Beitrag zur Erstellung eines Lagebildes in dem Spannungsgebiet.
«Unifil ist ein Stabilitätsanker in dieser unruhigen Region. Wir werden den Libanon auch weiterhin unterstützen und dazu beitragen, es zu stabilisieren», sagte Kramp-Karrenbauer. «Denn dieses Land hat momentan eine Menge zu schultern, besonders mit Blick darauf, wie viele Menschen aus Syrien dorthin geflohen sind.»
Das Friedenslicht wurde Ende November in der Geburtsgrotte in Bethlehem entzündet und wird seitdem in die ganze Welt weitergereicht. Unter dem diesjährigen Motto «Mut zum Frieden» erinnert das Entzünden und die Weitergabe des Friedenslichtes an den Auftrag der Weihnachtsbotschaft «Friede auf Erden».
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