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Enttäuschung, Wut, Frustration – und Scheitern des Aufwuchses: Politiker warnen vor fatalen Folgen des Beförderungsstopps
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Bundestag berät über die Bundeswehrbeteiligung an KFOR und EUFOR ALTHEA
Anpassung des Auslandsverwendungszuschlags in Jordanien und Erbil
Bundeswehr bleibt im Einsatz gegen IS
Gedenken: Erinnerung an Matthias Standfuß, Michael Diebel und Michael Neumann
Gedenken: Vor 13 Jahren fiel Daniel Wirth in Afghanistan
Gedenken: Vor 17 Jahren fiel Hauptgefreiter Sergej Motz in Afghanistan
Internationaler 16K3-Marsch als Zeichen der Erinnerung
Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
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Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Zehn Millionen Veteranen gibt es mittlerweile in Deutschland. Symbolfoto: DBwV/Yann Bombeke
Zehn Millionen Veteranen – in der Definition, die das BMVg in einem Tagesbefehl 2018 festgelegt hat – gibt es in Deutschland: Das sind alle Soldatinnen und Soldaten, die ihren Dienst seit Gründung der Bundeswehr im November 1955 geleistet haben. Das sind alle, die gedient haben und ehrenhaft entlassen worden sind und ebenso alle, die noch im Dienst sind.
Wer will, kann als Anerkennung dafür das Veteranenabzeichen beantragen, das vor einigen Jahren ausgelobt worden ist, die wenigsten haben das bislang gemacht – in anderen Staaten, in denen die Veteranenkultur tiefer und traditioneller verankert ist, nimmt man Ehemalige der Streitkräfte in der Gesellschaft anerkennend wahr, zum Beispiel auch mit einem Ausweis, der den Inhabern Vorteile gewährt.
Ein solcher Veteranenausweis, auch für deutsche Soldatinnen und Soldaten, ist seit Jahren ein Thema und eine Forderung aus der Veteranenbewegung, wie Korvettenkapitän Marit Lorenzen weiß. Sie ist Lehrgangsteilnehmerin am LGAN 2025 (Lehrgang Generalstabs-/Admiralstabsdienst National) an der Führungsakademie der Bundeswehr in Hamburg, und hat in Zusammenarbeit mit dem zuständigen Fachreferat Betreuung und Fürsorge im BMVg einen Fragebogen entwickelt, der hier geöffnet und anschließend beantwortet werden kann.
„Ich will mit der Projektarbeit ermitteln, welche Wünsche Veteraninnen und Veteranen an einen solchen möglichen Ausweis haben, ob ihnen wichtig ist, den Status damit zeigen zu können, ob sie sich Vergünstigungen beim Einkaufen oder Reisen erhoffen und ob ein solcher Ausweis mit seinem Symbolgehalt und seinen Funktionen sogar die allgemeine Situation als ehemalige Soldatin oder ehemaliger Soldat verbessern könnte“, sagt Lorenzen.
Sichtbarkeit und Anerkennung sei für Veteraninnen und Veteranen der Bundeswehr ein großer Faktor. „Die Verbindung zwischen Bundeswehr und Gesellschaft ist Veteraninnen und Veteranen ebenso wichtig“, weiß Korvettenkapitän Marit Lorenzen. In diesen Zeiten wäre der Ausweis in einer digitalen Version sinnvoll. Wie anerkennend er wirken kann, weiß man aus Dänemark oder Großbritannien. Dort profitieren auch Angehörige von Veteraninnen und Veteranen von Vergünstigungen; über die Anerkennung hinaus, die es in der breiten Gesellschaft gibt.
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