Der Deutsche BundesVerband trauert um Nils Bruns, Martin Kadir Augustyniak und Robert Hartert, die am 2. April 2010 in Afghanistan gefallen sind. Archivfoto: DBwV/Yann Bombeke

Der Deutsche BundesVerband trauert um Nils Bruns, Martin Kadir Augustyniak und Robert Hartert, die am 2. April 2010 in Afghanistan gefallen sind. Archivfoto: DBwV/Yann Bombeke

02.04.2026
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Gedenken: Vor 16 Jahren fielen drei Soldaten beim Karfreitagsgefecht

Es ist ein Tag, der sich ins kollektive Gedächtnis der Bundeswehr eingebrannt hat wie wohl kaum ein anderer: Am 2. April 2010 – es war ein Karfreitag – fielen drei deutsche Soldaten im Kampf gegen Taliban-Terroristen in Afghanistan. Die Kämpfe in der Ortschaft Isa Khel im Norden des Landes, unweit von Kundus, gingen als Karfreitagsgefecht in die Geschichte ein. Hauptfeldwebel Nils Bruns, Hauptgefreiter Martin Kadir Augustyniak und Stabsgefreiter Robert Hartert fielen im Gefecht, acht ihrer Kameraden wurden zum Teil schwer verwundet. Sie sind drei von 59 Toten der Bundeswehr, die der Krieg in Afghanistan gefordert hat.

Im Zuge des Karfreitagsgefechtes und weiterer tragischer Ereignisse in Afghanistan und in den anderen Auslandseinsätzen der Bundeswehr hat sich in Deutschland langsam aber stetig eine Veteranenkultur entwickelt und etabliert. Heute wird mit zahlreichen Veranstaltungen an das Karfreitagsgefecht und seine Opfer erinnert. So geht es etwa beim diesjährigen 16K3-Marsch darum, 16 Kilometer mit 16 Kilogramm Gepäck zurückzulegen – in Gedenken and die drei gefallenen Kameraden. Am 15. Juni feiern Soldaten, Veteranen, Freunde und Familien wieder den nationalen Veteranentag.

Die gefallenen und verwundeten Kameraden in würdiger Erinnerung zu behalten und ihrer immer wieder zu gedenken, ist für den Deutschen Bundeswehrverband Aufgabe und ehrenvolle Pflicht. All die Frauen und Männer der Bundeswehr, die bei der Verteidigung von Freiheit und Demokratie gefallen oder verwundet worden sind, dürfen niemals vergessen werden.
 

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