Ein Abend im Zeichen des Jubiläums
Klartext in spannenden Zeiten
Zielgruppentagung des Unterstützungsbereichs
Stellungnahme des DBwV zum Bundesalimentationsgesetz
NATO-Gipfel in Ankara: Allianz setzt auf mehr Verteidigung, industrielle Stärke und Zusammenhalt
Auf einmal ist Grönland wieder Thema
Kabinett beschließt Haushaltsentwurf – „Keine Verteidigung mit der schwarzen Null“
Zwischen Weltpolizei und innerer Zerrissenheit: Wie 250 Jahre Sicherheitsstreben die USA prägten
Leistungen im Soldatenentschädigungsgesetz werden angepasst
Brücke in die Zukunft: Die Tagung für Soldaten auf Zeit
Vom Dienstherrn zum Arbeitgeber: Wie Soldaten im Justizvollzug eine neue Zukunft finden
SaZ-Onlinetreff: Rentenansprüche sichern – Nachversicherung, Aufstockung und Übergangsleistungen richtig nutzen
Mandat ein letztes Mal verlängert: Bundeswehreinsatz UNIFIL im Libanon
EUFOR Althea und KFOR: Bundestag stimmt für Verlängerung
Bundestag berät über letztmalige Verlängerung des Bundeswehreinsatzes im Libanon
Bundestag berät über die Bundeswehrbeteiligung an KFOR und EUFOR ALTHEA
Erinnerung an Andreas Heine und Christian Schlotterhose
Erinnerung an Alexander Schleiernick, Oleg Meiling und Martin Brunn
Berlin feiert die Veteranen
Sichtbares Zeichen des Gedenkens und der Wertschätzung
Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
Europa und Ehrungen stehen im Mittelpunkt
Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Der Bundesvorsitzende (M., stehend) mit Mandatsträgern des Standortes. Foto: LV Nord
Husum. André Wüstner besuchte kürzlich das Spezialpionierregiment 164 (SpezPiRgt 164) und das Flugabwehrraketengeschwader 1 (FlaRakG 1) in Husum, um sich ein aktuelles Bild von der Lage in der Truppe zu machen. Im Mittelpunkt seines Besuchs standen der direkte Dialog mit den Soldatinnen und Soldaten sowie die drängenden Herausforderungen, die den Dienstalltag prägen. Zunächst war der Oberst im FlaRakG 1 und im Anschluss mit dem gleichen Programm im SpezPiRgt 164.
Nach einem Vier-Augen-Gespräch mit dem Kommandeur des SpezPiRgt 164, Oberst Hans-Martin Gieseler, folgte ein intensiver Austausch mit den Vertrauenspersonen des Standortes. Hier legte der Vorsitzende des Deutschen BundeswehrVerbandes besonderes Augenmerk auf die Anliegen und Sorgen der Truppe. „Sagen Sie mir, was Sie bewegt. Es liegt an Ihnen, was ich mitnehme“, betonte Wüstner. Die Diskussion erstreckte sich über eine Vielzahl relevanter Themen – von der Einsatzbereitschaft der Truppe bis hin zur bevorstehenden Regierungsbildung. Wüstner nahm wertvolle Erkenntnisse mit, die in die weitere Verbandsarbeit einfließen werden. Auch das darauffolgende Gespräch mit den Kompaniechefs, den Kompaniefeldwebeln und den Stabsabteilungsleitern erwies sich als aufschlussreich. Neben strukturellen und organisatorischen Fragen, stand insbesondere die Motivation der Soldatinnen und Soldaten im Mittelpunkt.
Mit Blick auf die aktuelle sicherheitspolitische Lage hob Wüstner hervor, dass es entscheidend sei, in Worst-Case-Szenarien zu denken, um eine glaubhafte Abschreckung sicherzustellen. Die Bundeswehr müsse sich konsequent auf mögliche Bedrohungen vorbereiten, um ihre Handlungsfähigkeit zu stärken und ihrer sicherheitspolitischen Verantwortung gerecht zu werden.
Der Besuch erfolgte zu einem bedeutenden Zeitpunkt – kurz vor der Bundestagswahl. Wüstner machte deutlich, dass er die gewonnenen Erkenntnisse in die kommenden Sitzungen einbringen werde. Es sei ihm wichtig, jetzt vor Ort zu sein. Die neue politische Führung müsse ein klares Bild davon bekommen, was die Truppe braucht und erwartet. Der Deutsche BundeswehrVerband (DBwV) ist die berufliche Interessenvertretung der aktiven und ehemaligen Soldatinnen und Soldaten sowie der zivilen Angehörigen der Bundeswehr. Als unabhängige Stimme vertritt der DBwV die Anliegen der Bundeswehrangehörigen gegenüber Politik, Gesellschaft und Verwaltung – mit dem Ziel, eine starke und zukunftsfähige Bundeswehr zu gewährleisten.
Durch den direkten Austausch konnte Oberst Wüstner ein umfassendes Stimmungsbild gewinnen. Zum Abschluss versicherte er, dass sich der Deutsche BundeswehrVerband auch weiterhin mit Nachdruck für die Interessen der Soldatinnen und Soldaten einsetzen und ihre Anliegen in die kommenden politischen Entscheidungsprozesse einbringen werde.
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