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Dank für ihren Dienst im RegFüSt Süd erfuhren Stabsfeldwebel Schnaus, Stabsunteroffizier Falkenburger und Stabsfeldwebel Rotschka vom TruKa-Vorsitzenden Oberstabsfeldwebel Matthias Stumpf. Foto: TruKa BNK
Die zivilen Einrichtungen Deutschlands können sich auch nach zwei Jahren der Pandemie-Bekämpfung auf die Amtshilfe der Bundeswehr verlassen. Wie überall halfen in Süddeutschland Soldaten der Bundeswehr in Altenheimen, Gesundheitsämtern und Impf- sowie Testzentren auch über die Weihnachtsfeiertage. Gesteuert werden die Corona-Hilfseinsätze für sechs Bundesländer über den RegFüSt Süd bei der 10. Panzerdivision in Veitshöchheim.
Dass dieser Hilfseinsatz auch im zweiten Jahr der Pandemie im größeren Umfang notwendig ist, sieht die Wehrbeauftragte des Bundestages, Eva Högl (SPD), kritisch: „Das war am Anfang völlig gut und richtig“, sagte Högl. Landkreise und alle anderen, die auf ziviler Ebene eigentlich zuständig seien für Katastrophenhilfe und Bevölkerungsschutz, hätten die Zeit nutzen können und müssen, um Strukturen so aufzustellen, dass „man nicht jedes Mal, wenn es eng wird, wieder die Bundeswehr ruft“. Högl sagte: „Jetzt sind Zivile gefragt.“
Das hat auch Generalleutnant Martin Schelleis als Nationaler Territorialer Befehlshaber gegenüber der Süddeutschen Zeitung deutlich gemacht: „Beinahe alle relevanten staatlichen Instrumente müssen geschärft werden, und wir haben in vielen Bereichen großen Nachholbedarf.“
Um so mehr gilt es, Dank zu sagen all jenen Soldaten, die in der Corona-Amtshilfe mit großem Engagement helfen. Der Vorsitzende der TruKa Balthasar-Neumann-Kaserne, Oberstabsfeldwebel Matthias Stumpf, bedankte sich mit einer kleinen Aufmerksamkeit des DBwV bei Soldaten, die u.a. als „helfende Hände“ im St. Josef Stift in Eisingen und im Gesundheitsamt Würzburg unterstützen oder Dienst im RegFüSt Süd in Veitshöchheim leisten.
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