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Beim Übergabeappell in Calw: Brigadegeneral Ansgar Meyer (v.l.n.r.), Generalmajor Andreas Hannemann und Brigadegeneral Markus Kreitmayr. Foto: Bundeswehr
Calw. Der Wechsel an der Spitze des KSK ist vollzogen: Brigadegeneral Ansgar Meyer ist neuer Kommandeur der Spezialkräfte.
„Ich freue mich auf die vor mir liegende Aufgabe“, wird Brigadegeneral Meyer (56) in einer Information des Heeres zitiert, „das KSK ist ein strategisches Instrument der Politik, verfügt über besondere Fähigkeiten und hat in den letzten 25 Jahren und gerade auch zuletzt im Zuge der Evakuierungsoperation in Kabul bewiesen, dass es unverzichtbar ist“.
Generalmajor Andreas Hannemann, Kommandeur der Division Schnelle Kräfte, übergab heute in Calw das Kommando von Brigadegeneral Markus Kreitmayr an Brigadegeneral Meyer, der auf zahlreiche Verwendungen in der Truppe und im Ministerium zurückblicken kann. Zuletzt war Meyer Kommandeur des letzten deutschen Einsatzkontingentes Resolute Support in Afghanistan. Die Mission wurde Ende Juni beendet.
Kreitmayr stand seit Juni 2018 an der Spitze des Kommandos Spezialkräfte. Der 53-Jährige hatte nach extremistischen Verdachtsfällen den Reformprozess des Verbandes mit eingeleitet, war aber wegen im Zusammenhang mit der sogenannten Munitionsamnestie ins Visier der Ermittlungen geraten. Der scheidende Kommandeur wechselt nun als Abteilungsleiter Ausbildung ins Streitkräfteamt nach Bonn.
Im Juni hatte das Verteidigungsministerium einen Abschlussbericht zum Reformprozess des KSK vorgelegt und festgestellt, dass bis dahin 90 Prozent der 60 Einzelmaßnahmen umgesetzt seien. Unter anderem war dabei die 2. Kommandokompanie aufgelöst worden, die in besonderem Maße auffällig geworden war.
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