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Übertragung Tarifabschluss und verfassungskonforme Alimentation
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Wüstner: „Nicht ausreichend Freiwillige? Kein Wunder!“
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Leistungen im Soldatenentschädigungsgesetz werden angepasst
Brücke in die Zukunft: Die Tagung für Soldaten auf Zeit
Vom Dienstherrn zum Arbeitgeber: Wie Soldaten im Justizvollzug eine neue Zukunft finden
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Mandat ein letztes Mal verlängert: Bundeswehreinsatz UNIFIL im Libanon
EUFOR Althea und KFOR: Bundestag stimmt für Verlängerung
Bundestag berät über letztmalige Verlängerung des Bundeswehreinsatzes im Libanon
Bundestag berät über die Bundeswehrbeteiligung an KFOR und EUFOR ALTHEA
Erinnerung an Andreas Heine und Christian Schlotterhose
Erinnerung an Alexander Schleiernick, Oleg Meiling und Martin Brunn
Berlin feiert die Veteranen
Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
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Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Die Streitkräftebasis und der Sanitätsdienst der Bundeswehr wurden zum 1. April 2025 zusammengeführt und bilden nun das Unterstützungskommando der Bundeswehr. picture alliance/DeFodi Images/Harry Langer
Der neue Unterstützungsbereich ist der wohl augenfälligste Ausdruck der im April 2024 durch Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) entschiedenen Reorganisation der Bundeswehr.
Unterstützung ist startklar! Zum 1. April 2025 hat das Unterstützungskommando der Bundeswehr wie vorgesehen seine volle Einsatzbefähigung erreicht und der Unterstützungsbereich ist formal in Dienst gestellt. Wir sind bereit und fähig, in bewegten Zeiten einen elementaren Beitrag zur Auftragserfüllung der Streitkräfte zu leisten.
Der neue Unterstützungsbereich und das ihn truppendienstlich führende neue Unterstützungskommando der Bundeswehr ist der wohl augenfälligste Ausdruck der im April 2024 durch den Bundesminister entschiedenen Reorganisation.
Er ist in den Kontext der gesamten Reorganisation einzuordnen und geht einher mit der Neuordnung der Führungsorganisation auf der operativen Ebene sowie der Ausrichtung der gesamten Führungsstruktur auf die Bedingungen der Landes- und Bündnisverteidigung. Dies schließt die Stärkung der Rollen der mir unterstellten Fähigkeitskommandos in ihrer Fachlichkeit ausdrücklich ein.
Die Aufstellung des Unterstützungsbereiches bringt den Willen zum Ausdruck, die Effektivität gerade der knappen und durch alle Teile der Streitkräfte benötigten unterstützenden Fähigkeiten noch effektiver und so effizient wie möglich zur Wirkung zu bringen. Hier geht es auch um eine noch stärkere Ausschöpfung vorhandener Synergiepotenziale, die sich aus der nun gewählten Formierung „unter einem Dach“ ergeben.
Aus der Streitkräftebasis und dem Sanitätsdienst der Bundeswehr – einschließlich aller unterstellten Dienststellen aus beiden Bereichen – und mit Unterstellung weiterer Elemente des ehemaligen Territorialen Führungskommandos sowie des Planungsamtes der Bundeswehr ist zum 1. April 2025 der Unterstützungsbereich entstanden. Mit den rund 55?000 ihm nun angehörenden Frauen wird er zum zweitgrößten Organisationsbereich der Bundeswehr. Vielfalt und Diversität der Fähigkeiten sind größer als in jedem anderen militärischen Organisationsbereich.
Das Unterstützungskommando der Bundeswehr führt den Unterstützungsbereich truppendienstlich. Es ist die zentrale Steuerungsinstanz der Gesundheitsversorgung und des Fachdienstes Gesundheitsversorgung für die Bundeswehr. Darüber hinaus ist es verantwortlich für die nationale taktische Führung sanitätsdienstlich dominierter Einsätze, für die äußerst kurze Reaktionszeiten charakteristisch sind (beispielsweise für Hilfseinsätze in Fällen von Erdbeben oder anderen Naturkatastrophen).
Der Unterstützungsbereich insgesamt steht für Durchhalte- und Überlebensfähigkeit der Streitkräfte aber auch für deren grundlegende Lebens- und Funktionsfähigkeit.
Mit dem Unterstützungskommando der Bundeswehr entlasten wir die Fähigkeits- und Fachkommandos von querschnittlichen Aufgaben. So können sich diese mit ganzer Kraft auf Fachlichkeit, deren Weiterentwicklung, Ausbildung und vor allem Bereitstellung von einsatzbereiten Kräften und Mitteln konzentrieren. So erreichen wir in den knappen unterstützenden Fähigkeiten eine flexible Einsetzbarkeit, einen hohen Standard an Ausstattung, Ausbildung, Interoperabilität und letztlich Kriegstüchtigkeit. Die Leitprinzipien der Reorganisation, vor allem Skalierbarkeit, Dynamikrobustheit und Kriegsversorgung, werden damit unmittelbar aufgegriffen.
Mit der absehbar besseren finanziellen Ausstattung der Bundeswehr wird es nun im Hinblick auf zunehmende NATO-Verpflichtungen und steigende nationale Ambitionen darauf ankommen, die Fähigkeitsdomänen Wirkung und Unterstützung stärker als bisher in ihrem Auf- und Ausbau sowie der Ressourcenzumessung zu synchronisieren und bestehende Ungleichgewichte auszugleichen. Das allseits gestiegene Bewusstsein für die herausragende Bedeutung des „Enablement“ sollte hier ein wirkungsvoller Katalysator für deren nachhaltige Stärkung sein.
Klar ist aber auch: Die nun dem Unterstützungsbereich zugeordneten Fähigkeiten und die darin tätigen Menschen haben bisher „immer geliefert“ und werden das auch weiterhin jederzeit mit den ihnen jeweils zur Verfügung stehenden Mitteln tun.
Damit leisten wir einen wesentlichen Beitrag zur Resilienz der Bundeswehr in Frieden, Krise und Krieg. Erst durch unsere Leistungsfähigkeit wird Abschreckung glaubwürdig.
Die Fähigkeiten des Unterstützungsbereichs werden von allen Teilen der Streitkräfte immer und überall gebraucht.
Dies spiegelt auch der Schlachtruf des Unterstützungsbereichs wider: Wir – für alle!
Dies ist für die 55.000 Menschen des Unterstützungsbereichs Auftrag und Verpflichtung gleichermaßen!
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