Ein Zeugnis dessen, was passiert, wenn Politik an ihre Grenzen stößt
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Kameradschaft und Selbstverständnis
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Kabinett beschließt Novellierung der Bundeslaufbahnverordnung – wichtige Forderungen umgesetzt
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16K3-Gedenkmarsch: Erinnerung an das Karfreitagsgefecht
Erinnerung an die Gefallenen vom OP North
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Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
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Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Der Inspekteur des Sanitätsdienstes, Generaloberstabsarzt Dr. Ulrich Baumgärtner, enthüllt gemeinsam mit dem Militärrabbiner Balla das Schild für den Dr.-Käthe-Neumark-Platz. Foto: Bundeswehr/Michael Laymann
Koblenz. Die Namen von vier außergewöhnlichen Menschen tragen nun drei Straßen und der Exerzierplatz der Falckenstein-Kaserne in Koblenz. Sie wurden in einer feierlichen Zeremonie durch den Inspekteur des Sanitätsdienstes, Generaloberstabsarzt Dr. Ulrich Baumgärtner, umbenannt, wie der Sanitätsdienst der Bundeswehr informierte.
Alle militärischen Appelle in der Falckenstein-Kaserne werden demzufolge künftig am Dr.-Käthe-Neumark-Platz stattfinden. Die deutsch-jüdische Ärztin war im Ersten Weltkrieg als erste deutsche Militärärztin in der Geschichte tätig. Nach 1933 emigrierte sie in die Niederlande, wo sie 1939 starb.
Die Oberstabsarzt-Dr.-Broer-Straße erinnert nun an Dr. Thomas Broer. Der damals 33-jährige verlor am 15. April 2010 in Afghanistan sein Leben, als sein Sanitätsfahrzeug durch feindliches Feuer getroffen wurde.
Im selben Jahr wie Oberstabsarzt Dr. Broer fiel Oberfeldwebel Florian Pauli, ebenfalls beim ISAF-Einsatz in Afghanistan. Beim Versuch, einen scheinbar verletzten Afghanen medizinisch zu versorgen, hatte der Selbstmordattentäter seinen Sprengkörper gezündet und sich und Oberfeldwebel Pauli getötet. An den am 7. Oktober 2010 gefallenen Bundeswehrsoldaten erinnert nun die Oberfeldwebel-Pauli-Straße in der Falckenstein-Kaserne.
Die Oberstabsarzt-Dr.-Eißing-Straße wurde Dieter Eißing gewidmet. Oberstabsarzt Eißing war am 8. Oktober 2001 als erster Soldat der Bundeswehr durch eine Kampfhandlung beim Abschuss eines UNOMIG-Hubschraubers über dem Kodori-Tal in Georgien getötet worden.
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