Stellungnahme des DBwV zum Bundesalimentationsgesetz
Beförderungsstopp für Feldwebel: Fragen über Fragen!
Schweriner Sicherheitsdialog: Künstliche Intelligenz zwischen Potenzial und Gefahr
Übertragung Tarifabschluss und verfassungskonforme Alimentation
Im Bundestag: Bundeskanzler Friedrich Merz stellt sich den Fragen der Abgeordneten
Empfehlungen der Rentenkommission: Keine Einbeziehung von Soldaten und Beamten in die gesetzliche Rentenversicherung (GRV)
Wüstner: „Nicht ausreichend Freiwillige? Kein Wunder!“
Sichtbares Zeichen des Gedenkens und der Wertschätzung
Leistungen im Soldatenentschädigungsgesetz werden angepasst
Brücke in die Zukunft: Die Tagung für Soldaten auf Zeit
Vom Dienstherrn zum Arbeitgeber: Wie Soldaten im Justizvollzug eine neue Zukunft finden
SaZ-Onlinetreff: Rentenansprüche sichern – Nachversicherung, Aufstockung und Übergangsleistungen richtig nutzen
Mandat ein letztes Mal verlängert: Bundeswehreinsatz UNIFIL im Libanon
EUFOR Althea und KFOR: Bundestag stimmt für Verlängerung
Bundestag berät über letztmalige Verlängerung des Bundeswehreinsatzes im Libanon
Bundestag berät über die Bundeswehrbeteiligung an KFOR und EUFOR ALTHEA
Erinnerung an Andreas Heine und Christian Schlotterhose
Erinnerung an Alexander Schleiernick, Oleg Meiling und Martin Brunn
Berlin feiert die Veteranen
Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
Europa und Ehrungen stehen im Mittelpunkt
Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Die F127-Klasse befindet sich derzeit in der Planungsphase. Die Anforderungen an die Fregatten sind hoch. Grafik: Bundeswehr
Flexibel, modular, voll automatisiert, weltweit einsetzbar, effektiv gegen Angriffe über und unter Wasser – was sich anhört wie Zukunftsmusik, befindet sich bereits in der Planungsphase.
Wenn Mitte der 2030er-Jahre die drei Luftverteidigungsschiffe der „Sachsen“-Klasse ausgemustert werden, benötigt die Marine einen Ersatz für die maritime Luftverteidigung. Diese Lücke soll durch sechs Fregatten der Klasse 127 geschlossen werden, die ab 2032 ausgeliefert werden sollen. Die F127 soll dann nicht nur ein Gebiet oder einen Einsatzverband gegen sämtliche Bedrohungen aus der Luft schützen, sondern voraussichtlich auch zur territorialen Flugkörperabwehr im Rahmen der Landesverteidigung und zur Abwehr ballistischer Flugkörper im Rahmen der Bündnisverteidigung beitragen. Damit ist sie für die Erfüllung von Anforderungen der Nato an Deutschland von größter Bedeutung.
Fregattenkapitän Andreas Uhl, bevollmächtigter Vertreter F127 im Marinekommando Rostock in der Abteilung Planung, beschrieb die bisherigen Planungen in der Zeitschrift „MarineForum“, Ausgabe Januar 2020. Ausgestattet mit umfangreichen taktischen Sensoren und Senkrechtstartanlagen für Abwehrflugkörper für Bedrohungen aus der Luft kann die F127 demnach bis zu zwei Bordhubschrauber, kleine und mittlere unbemannte Drohnen, Einsatzboote sowie unbemannte Über- und Unterwasserfahrzeuge aufnehmen. Der Schiffsraum soll dafür entsprechend flexibel und modular gestaltet werden. Aus technischer Sicht wird ein besonderes Augenmerk darauf gelegt, dass die Fregatte ihre Aufgaben der Lagebilderstellung, Bedrohungsanalyse und Einsatzplanung auf multinationaler Verbandsebene voll automatisiert durchführen kann, zugleich aber auch bei einem Ausfall sämtlicher Satelliten- und Internetverbindungen zum effektiven Waffeneinsatz in der Lage ist.
Damit die Wartezeit auf diese neue Generation von Seekriegsmitteln nicht zu lang wird, werden Fähigkeiten und Komplexität der Fregatten sukzessive mit ihrer Auslieferung erhöht. So ständen frühzeitig einsatzbereite Schiffe zu Verfügung, beschreibt Fregattenkapitän Uhl den Ansatz. Während Schiff 1 als reines Flugabwehrschiff in Dienst gehe, erfolgten auf Schiff 2 Abnahme und Einsatzprüfung dieser initialen Fähigkeitsstufe. Auf Schiff 3 werde eine Anfangsbefähigung zur Abwehr ballistischer Flugkörper implementiert, weitere Fähigkeiten wie Laser und Einsatzmodule würden über die Schiffe 4 und 5 integriert. „Um die Entscheidung zur Einrüstung der besonders aufwändigen (kosten- und risikobezogen) letzten Fähigkeitsstufe ,BMD Upper Layer‘, einer exo-atmosphärischen Raketenabwehrfähigkeit, möglichst spät treffen zu können, wurde diese Fähigkeitsstufe bewusst auf das sechste Schiff gelegt“, so der Fregattenkapitän.
Die Nachrüstungen der ersten Einheiten auf die höheren Fähigkeitsstufen sollen während der routinemäßigen Instandsetzung erfolgen.
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