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Rund 34.000 Soldatinnen und Soldaten befinden sich zurzeit in Ausbildung, um in den kommenden Jahre offene oder aufwachsende Dienstposten zu besetzen. Foto: Bundeswehr/Jane Schmidt
Berlin. Die Planung des Personalumfangs der Bundeswehr bis 2027 steht fest: Perspektivisch soll die Bundeswehr in 2027 eine Stärke von 203.000 Soldatinnen und Soldaten erreichen. Das teilte das BMVg am Mittwoch (27. Mai) mit. Gemäß der Planung des Leitungsboards Personal bleibt die militärische Stärke damit konstant. Einen Aufwuchs von rund 1800 Haushaltsstellen auf künftig 67.800 ist in den Prognosen für zivile Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vorgesehen.
Als Hauptgründe für den steigenden Personalbedarf gibt das Verteidigungsministerium organisatorische Anpassungen zur Stärkung des Militärischen Abschirmdienstes (MAD), aber auch internationale Kooperationsprojekte wie die Aufstellung eines deutsch-britischen Pionier-Brücken-Bataillons oder deutsch-niederländische Test- und Versuchsstrukturen zur Digitalisierung von Landoperationen.
Zudem schlagen sich die Maßnahmen für wieder intensivierte Landes- und Bündnisverteidigung in den Planungen nieder: So wird Personal für die Wiederinbetriebnahme von Munitions- und Materiallagereinrichtungen benötigt, ebenso für den Liegenschaftsbetrieb an neuen und aufwachsenden Standorten.
Bis 2016 gab es starre Obergrenzen für das militärische und zivile Personal der Bundeswehr. Mit der 2016 eingeläuteten „Trendwende Personal“ wurde eine ein neues Verfahren eingesetzt: Die Mittelfristige Personalplanung (MPP). Dieses System ist flexibler und ermöglicht es der Bundeswehr, die Planung des Personalbedarf flexibel an den Erfordernissen der Sicherheitslage und des damit verbundenen Fähigkeitsprofils anzupassen. Seit dem historischen Personaltiefstand im Juni 2016 ist die Bundeswehr um rund 8800 Soldatinnen und Soldaten angewachsen. In den kommenden Jahren werden viele noch offene oder aufwachsende Dienstposten besetzt: Rund 34.000 Soldatinnen und Soldaten befinden sich zurzeit nach Angaben des BMVg in der Ausbildung.
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