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Die Tarifforderung der Gewerkschaften fällt bei dieser Tarifrunde höher aus als sonst. Hintergrund sind die durch eine hohe Inflation deutlich gestiegenen Lebenshaltungskosten. Foto: Fotolia
Berlin. Die Einkommen von rund 2,5 Millionen Beschäftigten von Bund und Kommunen stehen an diesem Dienstag (12 Uhr) bei Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst im Fokus. In Potsdam beginnt die Tarifrunde der Gewerkschaften Verdi und Beamtenbund dbb auf der einen Seite und der Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) und des Bundesinnenministeriums auf der anderen Seite. Verdi und der dbb fordern 10,5 Prozent mehr Einkommen, mindestens aber 500 Euro mehr im Monat. Die VKA hatte die Forderungen als „nicht leistbar“ abgelehnt.
Die Gewerkschaften gehen von einer hohen Beteiligung bei zu erwartenden Warnstreiks aus. Die Entschlossenheit der Beschäftigten angesichts von Inflation und Energiepreiskrise schätzt Verdi-Chef Frank Werneke als hoch ein. Bei der jüngsten Tarifrunde für Bund und Kommunen 2020 waren unter anderem Kliniken, Kitas, Nahverkehr oder Sparkassen von Ausständen und Protestaktionen betroffen gewesen.
Der Deutsche BundeswehrVerband unterstützt die Forderungen der Gewerkschaften. Der Verband sitzt zwar nicht mit am Verhandlungstisch, begleitet den Prozess für seine Mitglieder von Anfang an. Denn nach dem Abschluss eines neuen Tarifvertrages wird sich der DBwV wie in der Vergangenheit dafür einsetzen, dass die Ergebnisse zeit- , inhalts- und wirkungsgleich in Besoldungs- und Versorgungsbezüge übertragen werden.
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