Ein Zeugnis dessen, was passiert, wenn Politik an ihre Grenzen stößt
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„Europa ist die wichtigste Garantie für die Zukunft“
„Frauen sind bei identischen Anforderungen und gleicher Ausbildung ebenso leistungsfähig wie Männer“
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Eine Frau, die mutig für ein anderes Leben kämpfte
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Kabinett beschließt Novellierung der Bundeslaufbahnverordnung – wichtige Forderungen umgesetzt
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Anpassung des Auslandsverwendungszuschlags in Jordanien und Erbil
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16K3-Gedenkmarsch: Erinnerung an das Karfreitagsgefecht
Erinnerung an die Gefallenen vom OP North
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Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
Europa und Ehrungen stehen im Mittelpunkt
Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Peine: Die Mandatsträger mit den im Klinikum Peine eingesetzten Bundeswehrangehörigen. Foto: DBwV
Seit Monaten befinden sich Hunderte von Soldaten und Soldatinnen ungeachtet von Feiertagen, dem Jahreswechsel und Wochenenden im Corona-Einsatz. Neben den Herausforderungen an die Streitkräfte im täglichen Dienst, Auslandseinsatz oder einsatzgleichen Verpflichtungen, arbeiten die Bundeswehrangehörigen in Gesundheitsämtern, Altenheimen, Impfzentren und Krankenhäusern. Das Aufgabenfeld scheint dabei unendlich zu sein, von der Kontaktnachverfolgung bis hin zur Betreuung von Alzheimer u. Demenzpatienten.
Auf Einladung des Vorsitzenden der Truppenkameradschaft des Technischen Ausbildungszentrums der Luftwaffe (TruKa TAusbZLw) - Oberstabsfeldwebel Dieter Salwik - besuchten der Vorsitzende im Bezirk 4, Stabsfeldwebel Hannes Dreier sowie der Vorsitzende Luftwaffe, Hauptmann Michael Scholz die zur Amtshilfe eingesetzten Kräfte. Im Klinikum in Peine leisten 15 Soldatinnen und Soldaten aus den Standorten Leer, Faßberg und Luttmersen, darunter Salwik selbst, ihren Dienst. Zum Erstaunen der Besucher auf den Stationen werden die Frauen und Männer in der Pflege, im Patiententransport und in der Notaufnahme eingesetzt und nicht nur wie oft berichtet ausschließlich in den Gesundheitsämtern zur Unterstützung bei der Nachverfolgung. Die Soldaten erfahren von den Patienten und den Mitarbeitern große Anerkennung für Ihren Dienst, sehr zur Freude von Hauptmann Scholz und Stabsfeldwebel Dreier, die sich herzlich für den bereits zwei Monate andauernden Einsatz der Kameraden dort bedankten. Die Mandatsträger nahmen sich eine Stunde Zeit, um sich den Fragen, Sorgen und Nöten der Männer und Frauen vor Ort zu stellen. Mit den besten Wünschen des Verbandes bekamen die Kameraden und Kameradinnen in Peine Schokolade überreicht, um den Dienst etwas zu versüßen.
Im Anschluss an den Besuch im Klinikum sprach Hauptmann Scholz noch im örtlichen Impfzentrum mit dem Leiter des Kreisverbindungskommandos Peine. Oberstleutnant d.R. Diethard Kaiser ist für den Einsatz der gegenwärtig 46 Bundeswehrangehörigen auf Anforderung des Landkreises in Peine zuständig. Hierzu zählt das Klinikum, aber auch das Gesundheitsamt, Altenheim und zukünftig ein Schnelltestcenter. Im Impfzentrum stehen ihm mit Oberstabsarzt d.R. Jan Friedrich Heinemann und Oberstabsfeldwebel a.D. Rolfdieter Wilke noch zwei weitere ehemalige Soldaten zur Verfügung, die vor Ort bzw. in den beiden mobilen Impfteams Dienst tun. Das Impfzentrum selbst ist für die Impfung von bis zu 600 Personen am Tag ausgelegt. Leider kann dort noch nicht geimpft werden, da kein Impfstoff zur Verfügung steht. Dafür werden bereits jetzt mit drei oder vier mobilen Teams täglich rund 200 Menschen in Alten- und Pflegeheimen geimpft. In dem knapp 60-minütigen Gespräch mit den Kameraden zeigte sich Hauptmann Scholz tief beeindruckt von der Motivation, der Professionalität und dem Einsatz der drei ehemaligen Soldaten.
An dieser Stelle danken wir allen in der Corona Hilfe seit Monaten und auch an Wochenenden und Feiertagen eingesetzten Kameradinnen und Kameraden für ihren Einsatz mit tiefstem Respekt!
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