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Soldaten der Panzergrenadierbrigade 41 „Vorpommern“ unterstützten im Landratsamt Vorpommern-Greifswald das Gesundheitsamt bei der Corona-Kontaktnachverfolgung. Die Bundeswehr hat im Nordosten derzeit 178 Soldaten im Corona-Einsatz, davon 50 im Kreis Vorpommern-Greifswald. picture alliance/Stefan Sauer
Die Bundeswehr zählt 2.000 Anträge auf Amtshilfe im Kampf gegen Covid-19.
Bonn: Im Rahmen der Amtshilfe sind aktuell bundesweit mehr als 9.000 Soldatinnen und Soldaten im Einsatz gegen das Corona-Virus gebunden, vor allem bei der Unterstützung von rund 300 Gesundheitsämtern in allen 16 Bundesländern. Mehr als 2.000 Anträge auf Amtshilfe im Kampf gegen Covid-19 haben die Bundeswehr mittlerweile erreicht. Das gab es noch nie in der 65-jährigen Geschichte der Bundeswehr.
Unterstützungsleistungen der Bundeswehr im Innern sind selten. Umso stärker bleiben sie der Gesellschaft im Gedächtnis, sei es bei verschiedenen Hochwasser- oder Schneekatastrophen oder in der Flüchtlingshilfe. All dies sind historische Beispiele für das Wirken der Bundeswehr im Inland. In der Corona-Pandemie ist dieser "historische" Charakter erneut zu spüren. Wieder stoßen zivile Institutionen an ihre Belastungsgrenze. Wieder leistet die Bundeswehr einen entscheidenden Beitrag zum Schutz der Bürger in Deutschland.
Die Angehörigen der Bundeswehr in Uniform oder in Zivil sind in der Fläche präsent, helfen in drei Viertel aller Gesundheitsämter bundesweit - Tendenz steigend. "Die Zahlen verdeutlichen, wie wichtig die Bundeswehr als Partner für die Länder und Kommunen ist", unterstreicht Generalleutnant Martin Schelleis, Inspekteur der Streitkräftebasis.
Die Bundeswehr entlastet die Behörden bei der Kontaktnachverfolgung, nimmt Abstriche und unterstützt logistisch. "Schnelligkeit, Durchhaltefähigkeit und Flexibilität sind unsere Stärken und diese haben sich bewährt", sagt General Schelleis. In seiner Funktion als Nationaler Territorialer Befehlshaber führt er die Kräfte der Bundeswehr bei ihren Unterstützungsleistungen innerhalb Deutschlands.
Für die Gesundheitsämter ist es zunehmend schwieriger geworden, alle Corona-Infektionsketten nachzuvollziehen. Die Verstärkung durch die "Contact-Tracer" und "Containment-Scouts" der Bundeswehr ist daher hochwillkommen und bedeutet eine deutliche Entlastung.
Zu Beginn der COVID-19-Pandemie leistete die Bundeswehr vor allem Amtshilfe mit sanitätsdienstlicher Schutzausstattung und mit der Bereitstellung von medizinischen Kapazitäten. Im weiteren Verlauf unterstützte die Bundeswehr mehr und mehr durch sogenannte "Helfenden Händen" unter anderem mit der personellen Verstärkung durch Soldatinnen und Soldaten z.B. in öffentlichen Pflegeeinrichtungen, bei den Abstrich-Teams sowie in Gesundheitsämtern im Rahmen der Nachverfolgung von Infektionsketten. Zudem unterstützte die Bundeswehr z.B. beim Lufttransport von Schutzausstattungen und bei der Herstellung von Flächendesinfektionsmitteln durch die ABC-Abwehrkräfte.
"Eine substanzielle Leistung, die unsere Soldatinnen und Soldaten seit Monaten täglich bundesweit im Rahmen der Amtshilfe erbringen", so Generalleutnant Martin Schelleis. "Es macht mich stolz, wie engagiert sich die Soldatinnen und Soldaten in dieser gesamtgesellschaftlichen Aufgabe einbringen. In allen 16 Bundesländern haben die Menschen Gewissheit, dass auf die Bundeswehr Verlass ist."
Die Streitkräftebasis koordiniert mit dem Kommando Territoriale Aufgaben die Amtshilfe der Bundeswehr in Deutschland. Dazu stehen dem Nationalen Territorialen Befehlshaber, Generalleutnant Martin Schelleis, mittlerweile 20.000 Soldatinnen und Soldaten in ganz Deutschland in unterschiedlichen Bereitschaftsgraden für Unterstützungsleistungen zur Verfügung. Zusätzlich stehen die Kräfte des Sanitätsdienstes der Bundeswehr zur Hilfeleistung bereit.
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