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Der Rettungshubschrauber gehört nach diesen Angaben der Global Helicopter Services (GHS), einem zivilen Vertragspartner, der in Mali im Einsatz ist. Foto: Twitter/Bundeswehr im Einsatz
Bei dem mit Beteiligung der Bundeswehr in Mali laufenden UN-Einsatz MINUSMA ist am Donnerstagabend ein ziviler Rettungshubschrauber havariert.
Der zivile Rettungshubschrauber der Global Helicopter Services (GHS) war zur Abholung eines verletzten Soldaten einer Partnernation bei MINUSMA angefordert worden. Während der Landung der Maschine habe es dann einen Defekt gegeben, teilte das Einsatzführungskommando am Freitag den Fachpolitikern im Bundestag mit. „Bei der Landung wurde der Hubschrauber so beschädigt, dass ein Weiterflug nicht möglich war“, twittert „Bundeswehr im Einsatz“.
Die deutsche Quick Reaction Force habe daher per Landtransport unterstützt, heißt es weiter. Die Piloten und der verletzte Soldat befänden sich nun sicher im Camp Castor. „Die deutsche Rettungskette ist weiterhin sichergestellt.“
Gestern Abend wurde der zivile Rettungshubschrauber der Global Helicopter Services zur Abholung eines verletzten Soldaten einer Partnernation bei #MINUSMA angefordert. Bei der Landung wurde der Hubschrauber so beschädigt, dass ein Weiterflug nicht möglich war. pic.twitter.com/d2bYFgb0gj— Bundeswehr im Einsatz (@Bw_Einsatz) May 7, 2021
Gestern Abend wurde der zivile Rettungshubschrauber der Global Helicopter Services zur Abholung eines verletzten Soldaten einer Partnernation bei #MINUSMA angefordert. Bei der Landung wurde der Hubschrauber so beschädigt, dass ein Weiterflug nicht möglich war. pic.twitter.com/d2bYFgb0gj
Erst vor wenigen Tagen hatte es herbe Kritik daran gegeben, dass zivile Unternehmen mit Rettungsaufgaben bei einem UN-Einsatz beauftragt wurden, der DBwV hatte darüber berichtet. GHS fliegt schon länger für die Bundeswehr in Mali, bisher allerdings für normale Transportaufgaben, doch seit Dezember 2020 übernimmt der private Dienstleister aus Süddeutschland auch Evakuierungsflüge.
„Ich mache mir Sorgen um die Sicherheit unserer Soldaten. Der Vorfall zeigt, dass wir Verletzte nicht mehr auf dem Luftweg retten können, weil die Kapazitäten nicht mehr vorhanden sind“, sagte der FDP-Verteidigungspolitiker Alexander Müller am Freitag. Das verringere auch die „Wirk-Möglichkeiten“ der Bundeswehr vor Ort. „Wenn wir die Sicherheit unserer Soldaten vor Ort nicht mehr nach den Standards gewährleisten können, die wir als Abgeordnete in solchen Einsätzen verlangen, dann hat das auch Auswirkungen auf die Mandatsverlängerungen“, warnte er laut Bericht der dpa. „Wenn die Bundesregierung weiter im Sahel aktiv sein will, dann muss sie endlich alles unternehmen, um auch die Luftrettung vor Ort sicher zu gewährleisten.“
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