Stellungnahme des DBwV zum Bundesalimentationsgesetz
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Beförderungsstopp für Hauptfeldwebel und Hauptbootsleute ab 1. Juli
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Weihnachtszeit im Libanon und in Litauen
Gedenken: Vor 13 Jahren fiel Daniel Wirth in Afghanistan
Gedenken: Vor 17 Jahren fiel Hauptgefreiter Sergej Motz in Afghanistan
Internationaler 16K3-Marsch als Zeichen der Erinnerung
Gedenken: Vor 16 Jahren fielen vier Soldaten in Afghanistan
Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
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Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Der Lenkflugkörper IRIS-T, der beim neuen Flugabwehrraketensystem zum Einsatz kommen soll, wurde von Diehl Defence entwickelt. Foto: Diehl Defence GmbH & Co. KG
Das Heer erhält ein neues Flugabwehrraketensystem: Auf Basis des gepanzerten Transportfahrzeuges GTK Boxer soll ein Waffensystem für den Nah- und Nächstbereichsschutz entstehen, wie das BMVg jetzt mitteilte. Der Haushaltsausschuss machte jetzt den Weg für die Entwicklung eines Prototyps frei. Kosten: 1,23 Milliarden Euro, die zunächst aus dem Sondervermögen finanziert werden. Anschließend soll das Projekt über den regulären Verteidigungsetat weitergeführt werden. Bis 2028 soll das Erstexemplar zur Verfügung stehen.
Als Lenkflugkörper soll das System IRIS-T SLS zum Einsatz kommen, dies ist die Boden-Luft-Variante der IRIS-T. Das System hat sich im Kampf bewährt: Von den ukrainischen Streitkräften wird IRIS-T SLM, eine abgewandelte Form des Flugkörpers mit mittlerer Reichweite, bereits mit Erfolg gegen russische Drohnen und Marschflugkörper eingesetzt.
„Fähigkeitslücke schnell schließen“
„Der Krieg in der Ukraine und der massenhafte Einsatz von Drohnen zeigen Tag für Tag, wie groß die Gefahr ist, der die Truppe auf dem Boden ausgesetzt ist. Für das Heer ist es daher von enormer Bedeutung, die aktuell vorhandene Fähigkeitslücke im Nah- und Nächstbereichsschutz schnell zu schließen“, sagt der Vorsitzende Heer im DBwV-Bundesvorstand, Oberstleutnant Robert Thiele.
In den Zeiten des Kalten Krieges war die mobile Flugabwehr ein bestens aufgestelltes Kernelement des Heeres: Flugabwehrkanonenpanzer Gepard und das Raketensystem Roland sollten die deutschen gepanzerten Kräfte vor Bedrohungen aus der Luft schützen. Beide Systeme sind bei der Bundeswehr jedoch schon seit vielen Jahren ausgemustert – wobei der Gepard noch lange nicht zum alten Eisen gehört: Der Flugabwehrkanonenpanzer bewährt sich bestens auf den Schlachtfeldern der Ukraine.
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