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Ein Dokumentarfilm über Hauptfeldwebel Sven Hornig und sein Schicksal wurde am zweiten Tag der Landestagung auf Bezirkesbene gezeigt. Foto: DBwV/Kruse
Blankenfelde-Mahlow. Hochemotional startete der zweite Tag der Landestagung auf Bezirksebene im Landesverband Ost. Auf der großen Leinwand des Versammlungssaals wurde ein Dokumentarfilm über Hauptfeldwebel Sven Hornig und sein Schicksal gezeigt. Er war bei einem Angriff der Taliban auf eine Bundeswehr-Patrouille am 15. April 2010 in Afghanistan schwer verwundet worden. Drei deutsche Soldaten starben damals, fünf wurden verletzt.
Im Film erzählen Hornig und seine Mutter Doris – beide waren zusammen mit Hornigs Pfleger Imanuel Kuhn zu Gast auf der Landestagung – über die Verwundung und den langen Weg zurück ins Leben. Ob das Bangen ums Überleben auf der Intensivstation oder Zukunftsängste wegen möglicherweise finanzieller Probleme – Sven Hornig und seine Mutter berichten sehr offen und eindrucksvoll von ihrem Leben, das von einem Tag auf den anderen radikal anders war. Die Delegierten zeigten ihren Respekt und ihre Anerkennung mit stehendem Applaus für den Film „Keiner bleibt zurück“.
Im Anschluss berichtete Regierungsamtmann Jens Scheer vom Bundeswehr-Dienstleistungszentrum Erfurt, wie der Sozialdienst der Bundeswehr ihren Thüringer Kameraden seit seiner Schwerstverletzung begleitet und unterstützt hat.
Autorin der Dokumentation ist Sarina Flachsmeier aus der Abteilung Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des DBwV. Der Vorsitzende des Landesbezirks Thüringen, Oberstabsfeldwebel a.D. Andreas Voigt, bedankte sich bei der Videojournalistin ausdrücklich für ihre professionelle Arbeit.
Am Vortag hatten unter anderem Fachvorträge und die Rede des Bundesvorsitzenden Oberst André Wüstner im Mittelpunkt einer gemeinsamen, zweitägigen Landestagung auf Bezirksebene des Landesverbands Ost im brandenburgischen Blankenfelde-Mahlow gestanden.
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