70 Jahre DBwV – Die Erfolgsgeschichte geht weiter
Ein Abend im Zeichen des Jubiläums
Klartext in spannenden Zeiten
Zielgruppentagung des Unterstützungsbereichs
Gefahr im Anflug: Warum Deutschland bei der Drohnenabwehr hinterherhinkt
Dein Patch kann Gutes tun!
„Das KSK genießt im internationalen Kreis vergleichbarer Spezialkräfte einen ausgezeichneten Ruf"
Körperliche und mentale Stärke sind der Schlüssel
Leistungen im Soldatenentschädigungsgesetz werden angepasst
Brücke in die Zukunft: Die Tagung für Soldaten auf Zeit
Vom Dienstherrn zum Arbeitgeber: Wie Soldaten im Justizvollzug eine neue Zukunft finden
SaZ-Onlinetreff: Rentenansprüche sichern – Nachversicherung, Aufstockung und Übergangsleistungen richtig nutzen
Mandat ein letztes Mal verlängert: Bundeswehreinsatz UNIFIL im Libanon
EUFOR Althea und KFOR: Bundestag stimmt für Verlängerung
Bundestag berät über letztmalige Verlängerung des Bundeswehreinsatzes im Libanon
Bundestag berät über die Bundeswehrbeteiligung an KFOR und EUFOR ALTHEA
Marsch zum Gedenken endet in der Gluthitze Berlins
Startschuss für den Marsch zum Gedenken 2026
Erinnerung an Andreas Heine und Christian Schlotterhose
Erinnerung an Alexander Schleiernick, Oleg Meiling und Martin Brunn
Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
Europa und Ehrungen stehen im Mittelpunkt
Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Will sie bis 2029 Chefin der EU-Kommission bleiben? Oder doch vielleicht noch erste Frau an der Spitze der Nato werden? Ursula von der Leyen hat sich bislang nicht in die Karten schauen lassen. An diesem Mittwoch steht nun eine wichtige Rede an.
Straßburg. Rund neun Monate vor der nächsten Europawahl sieht sich EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen zunehmend mit Fragen nach ihren Zukunftsplänen konfrontiert. An diesem Mittwoch hält die deutsche Spitzenpolitikerin im Europäischen Parlament ihre jährliche Rede zur Lage der Union. Mit Spannung wird erwartet, ob sie dabei Andeutungen zu einer möglichen Kandidatur macht. Es ist die letzte Rede zur Lage der EU vor der Europawahl im Juni 2024.
Um weitere fünf Jahre an der Spitze der EU-Kommission bleiben zu können, müsste sich die CDU-Politikerin von der Leyen nach derzeitigem Stand der Dinge als Spitzenkandidatin der europäischen Parteienfamilie EVP für die Europawahl aufstellen lassen. Zu dieser gehören neben der deutschen CDU und CSU unter anderem die österreichische ÖVP, die italienische Forza Italia oder Spaniens konservative Volkspartei PP.
Bislang ist von der Leyen öffentlich allen Fragen nach einer möglichen zweiten Amtszeit ausgewichen. Als ein möglicher Grund gilt, dass die 64-Jährige nicht jetzt schon mit dem Wahlkampf beginnen will, sondern noch einige Monate wichtige EU-Projekte vorantreiben möchte. Spekuliert wird aber auch, dass vor allem die US-Regierung sie gerne als Nachfolger von Jens Stoltenberg als Nato-Generalsekretär sehen will und sie sich diese Möglichkeit noch offenhalten will. Der Norweger will sein Amt nach dem nächsten großen Bündnisgipfel im Sommer 2024 in Washington endgültig abgeben.
Als frühere Verteidigungsministerin gilt von der Leyen als mögliche Idealbesetzung für den Spitzenjob. Zugleich wäre ein Jobwechsel allerdings wohl unter dem Strich mit einem Machtverlust verbunden. Als Kommissionspräsidentin ist die Deutsche derzeit Chefin von rund 32 000 Mitarbeitern und für neue EU-Gesetzvorschläge zuständig. Zudem sitzt sie bei fast allen großen internationalen Gipfeltreffen wie G7 oder G20 als EU-Repräsentantin mit am Tisch.
Der Job von Stoltenberg ist hingegen «nur» der eines Generalsekretärs, der vor allem für die Vermittlung zwischen den unterschiedlichen Interessen der Mitgliedstaaten und die Repräsentation der Nato in der Öffentlichkeit zuständig ist. Die Zahl der Mitarbeiter des internationalen Stabes der Nato wurde zuletzt lediglich mit etwa 1000 zivilen und 500 militärischen Mitarbeitern angegeben.
Angekündigt wurde bislang, dass von der Leyen in ihrer Rede zur Lage der Union «die obersten Prioritäten und Leitinitiativen für das kommende Jahr erläutern» will. Offen ist, ob die Rede gleichzeitig zu einer Bewerbung für eine neue Amtszeit wird.
Nach Angaben eines ranghohen Kommissionsbeamten soll es um die Unterstützung der kriegsgeplagten Ukraine sowie den Kampf gegen illegale Migration und den Klimawandel gehen. Ein weiterer wichtiger Punkt dürfte die Wettbewerbsfähigkeit der EU sein und die Frage, wie man sich bei kritischen Rohstoffen unabhängiger machen kann.
Die Rede zur Lage der Union wird jedes Jahr im September vom EU-Kommissionspräsidenten oder der -präsidentin im Europaparlament gehalten. Sie ist an die Rede zur Lage der Nation angelehnt, die als eine der wichtigsten Reden des US-Präsidenten gilt.
Befürwortet wird eine mögliche weitere Amtszeit von der Leyens unter anderem von der CDU-Spitze. «Unsere Unterstützung im Falle einer entsprechenden Bereitschaft hat sie», sagte Parteichef Friedrich Merz bereits im April nach einer CDU-Präsidiumssitzung.
Von der Leyen erklärte damals zu der Frage nach einer erneuten Kandidatur, sie habe ihre Entscheidung noch nicht getroffen. Für sie sei wichtig, dass in diesen kritischen Zeiten die Institutionen der EU geschlossen arbeiteten.
DIESE SEITE:
TEILEN:
FOLGEN SIE UNS: