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v.l.: Ferdinand Hansen und Stabsfeldwebel Michael David mit dem Standortbeauftragten Rüdiger Neser. Foto: DBwV
Isernhagen. Geballte Informationen erhielten Mandatsträger aus dem Bezirk 5 bei einer zweitägigen Veranstaltung in Isernhagen-Altwarmbüchen.
Stabsfeldwebel Michael David hieß dazu im Hotel Hennies rund 30 Vertreter südniedersächsischer Kameradschaften und Referenten willkommen. Unter den Gästen waren Oberstleutnant Thomas Behr (Vorsitzender Heer) und der Stellvertretende Landesvorsitzende Nord, Stabsfeldwebel a.D. Gerd Dombrowski.
David fasste sich im Tätigkeitsbericht des Bezirksvorsitzenden kurz, alles andere wäre angesichts der seit mehr als einem Jahr anhaltenden Einschränkungen durch die Pandemiebekämpfung verwunderlich gewesen. Er dankte den Mandatsträgern, die sich um die Aufrechterhaltung der Kameradschaftsarbeit mühen und teilte mit ihnen die Hoffnung, dass sich die Situation und damit die Möglichkeiten bald verbessern werden.
Wie sich der Verband auch in Corona-Zeiten um die Soldatinnen und Soldaten kümmert, machte Dombrowski deutlich. Als Beispiele nannte er die Ansprechpartner in den Einsätzen, Unterrichtungen in der Truppe und unter strengen Bestimmungen durchgeführte, wenn auch kleinere, Veranstaltungen. Der Stellvertretende Landesvorsitzende befasste sich auch mit der verpflichtenden Betreuung und Fürsorge durch den Dienstherrn sowie der Infrastruktur. Themen, bei denen er „enormen Handlungsbedarf und viel Luft nach oben“ sieht. Grund genug für Dombrowski, dass der DBwV da am Ball bleibt.
„Wir sind Ihre Auftragnehmer und ich hoffe, dass wir uns für das Richtige einsetzen“, stellte Thomas Behr vor seinen Zuhörern fest. Der Stabsoffizier äußerte dies angesichts der aktuellen Diskussion um die Organisationsbereiche Streitkräftebasis und Zentraler Sanitätsdienst. „Man weiß nicht genau, wo es hingeht, aber Ziel müssen effektivere Strukturen und damit eine Verbesserung der Einsatzbereitschaft sein.
Ferdinand Hansen warb für zivile Beisitzer in den Vorständen der Truppenkameradschaften. Der Leitender Regierungsdirektor selbst nimmt diese Aufgabe im Landesvorstand Nord wahr. Er sieht es als notwendig an, dass der Sachverstand nichtuniformierter Bundeswehrangehöriger in diese Gremien eingebracht wird und deren Angelegenheiten dort Gehör finden. Für den DBwV als Interessenvertretung aller Menschen in den Streitkräften sieht er in dieser Einbindung eine wichtige Aufgabe.
Als Arbeitsfelder nannte er die Personalführung, Gehalt und Besoldung sowie Struktur und Organisation „der Verwaltung“. Getrennten Kameradschaften für zivile und militärische Bundeswehrangehörige erteilte Hansen eine klare Absage. Er sieht in der Mischung und gemeinsamen Arbeit beider Gruppen einen „Mehrwert, den es nur im DBwV gibt“. Das scheint nach seinen Angaben zunehmend bekannt zu werden, denn im Landesverband Nord gibt es insbesondere bei den Beamten eine „erfreuliche Entwicklung“ in Sachen Mitgliedergewinnung.
Die Veranstaltung bot Michael Redlin Gelegenheit, sich im Bezirk 5 vorzustellen. Der Oberstabsfeldwebel a.D. ist seit Herbst letzten Jahres Sonderbeauftragter des Landesverbandes Nord für die Eingliederung der Soldaten auf Zeit (SaZ). In dieser Funktion kümmert er sich um alle Belange dieser Statusgruppe, hält Verbindung zum Berufsförderungsdienst der Bundeswehr, staatlichen Arbeitgebern und der freien Wirtschaft, Schulen und Weiterbildungseinrichtungen. Sobald möglich will er wieder Tagungen für Zeitsoldaten und Jobbörsen organisieren.
Weitere Veranstaltungsinhalte waren die Unterrichtungs-möglichkeiten durch Standortbeauftrage des Landesverbandes Nord, das Bundeswehr-Konzept der Continentalen Krankenversicherung, Neues von der Förderungsgesellschaft sowie die Pressearbeit in den Kameradschaften. Insgesamt ein breites Angebot an Informationen für die Mandatsträger, die nun Wege finden müssen, wesentliche Inhalte an ihre Vorstände und Mitglieder weiterzugeben.
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