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Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Rukla. Zum Schutz der NATO-Ostflanke wollen sich die drei Führungsnationen der NATO-Gefechtsverbände im Baltikum enger mit den Streitkräften von Estland, Lettland und Litauen abstimmen. Darauf haben sich die Kommandeure der dort stationierten NATO-Bataillone mit militärischen Vertretern der baltischen Staaten am Donnerstag in Litauen verständigt. Deutschland gehört zusammen mit Großbritannien und Kanada zu den drei Führungsnationen. Die Bundeswehr ist vor allem in Litauen präsent.
«Wir haben heute über einige Interessensgebiete gesprochen, die für uns alle gelten», sagte der Generalmajor Harald Gante nach dem Treffen auf dem Stützpunkt Rukla. Demnach ging es um die Zusammenarbeit bei Schulungen und Militärübungen sowie die Bereiche Logistik und Infrastruktur. An diesem Freitag ist Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) zu einem Treffen mit den Regierungschefs der drei baltischen Staaten in Estland. Wichtigstes Thema ist der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine.
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