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Aufmerksam folgten die Teilnehmenden den Ausführungen der Referenten. Foto: DBwV/Reinke
Mit der Tagung für Kompanie-, Batterie-, Staffel-, Inspektionschefs oder Gleichgestellte in der Bundeswehr, setzte der DBwV-Landesverband Ost im Oktober nach einem Jahr coronabedingter Pause seine Zielgruppentagungen fort.
Mit den Worten: „Wir hoffen, Ihnen in den nächsten zwei Tagen ein informatives Programm bieten zu können“, begrüßte der stellvertretende Landesvorsitzende Hauptmann Ralf Baasch die 40 Tagungsteilnehmer im van der Valk Hotel Berlin-Brandenburg in Blankenfelde-Mahlow. Der Landesverband Ost hatte für die zwei Tage ein Programm mit interessanten Inhalten zusammengestellt. Auf der Tagesordnung standen neben Themen wie die Arbeitsweise des Verbandes, der Beteiligungsgremien, das neue Beurteilungssystem, die Nachwuchsgewinnung, das Bildungswerk des DeutschenBundeswehrverbandes (DBwV) und Neuerungen im Dienstrecht. Zum Thema Beteiligungsrechte in den Streitkräften und deren Auswirkungen bis auf die Ebene der Disziplinarstufe 1 trug Oberstleutnant Robert Thiele, Vorsitzender des Bezirkspersonalrates beim Kommando Heer, vor. Er zeigte den Einheitsführern die verschiedenen Wege im Beteiligungsverfahren auf und die Einbindung der Verbandsebene bis zum Bundesministerium der Verteidigung. Dabei brachte er zum Ausdruck, wie wichtig die Fachexpertise der Einheitsebene ist, um die richtigen Entscheidungen zu treffen.
Im Anschluss trug Fregattenkapitän Heiko Glätzner vom Bundesministerium der Verteidigung zur Entstehung des neuen Beurteilungswesens vor. Dabei zeigte er den Weg von der Idee ein neues Beurteilungssystem zu entwickeln bis zur fertigen Vorschrift mit allen technischen und ablauforganisatorischen Herausforderungen auf. In einer angeregten Diskussion wurden die verschiedenen Sichtweisen ausgetauscht und beiden Seiten ein ungefiltertes Lagebild gegeben. Den Abschluss des Tages bildet fast schon traditionell der Vortrag von Oberstleutnant Peter Egger, dem stellvertretenden Leiter des Karrierecenters Berlin, zur Lage der Personalgewinnung aus Sicht des Karrierecenters Berlin. Durch Ihm wurde die Personalgewinnung innerhalb der Pandemie beschrieben und mit welchen neuen Mitteln diese im vergangenen Jahr fortgesetzt wurde. Zum Abschluss stellte er eines der Leuchtturmprojekte aus dem Bereich der Marine vor, in dem die Seestreitkräfte erlebbar gemacht werden.
Der zweite Tag wurde durch den DBwV selbst gestaltet und startete mit der Vorstellung des Bildungswerkes, dessen Geschäftsführer Oliver Krause das umfangreiche Portfolie darstellte. Hierbei mit dem Schwerpunkt, „wie können wir Sie als Disziplinarvorgesetzte, bei der politischen Bildung, Aus- und Fortbildung von Personalräten und Vertrauenspersonen unterstützen. Um auch praktisch zu zeigen wie leistungsfähig das Bildungswerk ist, trug er im Anschluss zum Thema „Die Bedeutung der NATO für unsere Sicherheit“ vor. Der abschließende Themenblock, wurde durch die DBwV-Abteilung Recht vom Referent Thomas Pech gestaltet. In diesem wurden die Themengebiete des ersten Veranstaltungstages aus der Sicht der Rechtsabteilung dargestellt und mit vielen Fallbeispielen plastisch gestaltet.
Auch auf dieser Zielgruppentagung stand die Diskussion während der Vorträge und zwischen den Tagesordnungspunkten im Fokus. Dabei wurde immer wieder betont, dass sehr oft einfach an die Zeit fehlt, um sich über Verbandsebenen untereinander austauschen könne. Darum bieten wir diese Plattform an. Neben den Themen rund um die Pflichten sowie Aufgaben der Vorgesetzten, sind auf allen Tagungen auch die tagesaktuellen politischen Themen sehr gefragt. „Diese gesunde Mischung macht diese Tagung so interessant“, sagte ein Disziplinarvorgesetzter bei der Tagungsauswertung.
Zum Abschluss verabschiedete der stellvertretende Landesvorsitzende die Teilnehmer mit den Worten „Wir werden auch im Jahr 2022 Tagungen für alle Zielgruppen anbieten, damit wir mit Ihnen im Gespräch bleiben.“
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