René Herzfänger und Jürgen Gemmer vor dem Digitalmobil. Foto: DBwV

René Herzfänger und Jürgen Gemmer vor dem Digitalmobil. Foto: DBwV

14.09.2026
jg

Digital vor Ort – neue Perspektiven für Soldaten auf Zeit

Ein Besuch im Digitalmobil gibt den Anstoß für eine mögliche Zusammenarbeit mit dem Deutschen BundeswehrVerband.

Digitalisierung findet nicht nur in großen Städten oder Unternehmen statt. Das Digitalmobil bringt Wissen, Technik und persönliche Beratung dorthin, wo Menschen leben – niedrigschwellig, anschaulich und unmittelbar. Auf Einladung des Reservisten René Herzfänger besuchte Jürgen Gemmer im August das Digitalmobil. Von der Präsentation und den vielfältigen Möglichkeiten des Angebots zeigte er sich begeistert. Im Gespräch ging es darum, wie digitale Kenntnisse breiter vermittelt und für die berufliche Orientierung genutzt werden können. Für Gemmer, SaZ-Beauftragter im Landesverband West und Sonderbeauftragter „Bundeswehr & Wirtschaft“, liegt darin ein konkreter Ansatzpunkt. Soldatinnen und Soldaten auf Zeit müssen sich während ihrer Dienstzeit nicht nur fachlich weiterentwickeln. Sie bereiten zugleich den Übergang in eine zivile Arbeitswelt vor, in der digitale Verfahren, künstliche Intelligenz und neue Formen der Zusammenarbeit längst zum Alltag gehören.

Nähe schafft Zugang

Gerade ein mobiles Angebot kann Hemmschwellen abbauen. Technik wird nicht abstrakt erklärt, sondern vor Ort erlebbar. Fragen können direkt gestellt, Anwendungen ausprobiert und mögliche Vorbehalte offen angesprochen werden. Das ist auch für die Arbeit des DBwV interessant: Gute Beratung beginnt dort, wo Menschen tatsächlich erreicht werden. Im Gespräch entstand deshalb die Idee, Möglichkeiten einer Zusammenarbeit zu prüfen. Denkbar sind gemeinsame Informationsangebote oder Veranstaltungen, die digitale Grundkenntnisse mit Fragen der beruflichen Neuorientierung verbinden. Dabei soll es nicht um ein weiteres theoretisches Format gehen, sondern um praktische Hilfen, die im Alltag und beim Wechsel in den zivilen Arbeitsmarkt unmittelbar nutzbar sind. Gemmer will den Austausch nun im Netzwerk „Bundeswehr & Wirtschaft“ weiterführen. Ziel ist es, vorhandene Erfahrungen und Kontakte sinnvoll zu verbinden, Doppelstrukturen zu vermeiden und gute Angebote für die Kameradinnen und Kameraden sichtbarer zu machen. Der Besuch im Digitalmobil war dafür ein erster, vielversprechender Schritt.

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