S1-Tagung des DBwV: Es kommt mehr denn je auf die Menschen an
Gewinnen, qualifizieren, binden: AG 3 zieht Bilanz für Soldaten auf Zeit
Beförderungsstopp: Einen Schritt weiter, aber noch lange nicht am Ziel
70 Jahre DBwV – Die Erfolgsgeschichte geht weiter
Generalleutnant Dr. Freuding wird neuer Generalinspekteur der Bundeswehr
Alimentation: Wieder nur eine Nebelkerze?
Jahressteuergesetz 2026 – Sachverständige kritisieren geplante Verkürzung der 48-Monatsfrist
„Mit dem Gesetz wird es möglich sein, schneller zu bauen“
Neues Magazin mit Beilage „Qualifikation und Ausbildung“
Leistungen im Soldatenentschädigungsgesetz werden angepasst
Brücke in die Zukunft: Die Tagung für Soldaten auf Zeit
Vom Dienstherrn zum Arbeitgeber: Wie Soldaten im Justizvollzug eine neue Zukunft finden
Bundestagsmandate im Mittelmeer: Fortsetzung für EUNAVFOR MED IRINI und SEA GUARDIAN auf den Weg gebracht
Mandatsverlängerung für Bundeswehreinsätze im Südsudan und dem Roten Meer
Bundeswehrbeteiligung bei UNMISS-Mission und EUNAVFOR Aspides soll fortgeführt werden
Mandat ein letztes Mal verlängert: Bundeswehreinsatz UNIFIL im Libanon
Gedenken: Erinnerung an Patrick Behlke und Roman Schmidt
Gedenken: Erinnerung an Feldwebel Alexander Arndt
Gedenken an Oberstabsarzt Dr. Dieter Eißing
Erinnerung an Oberfeldwebel Florian Pauli
Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
Europa und Ehrungen stehen im Mittelpunkt
Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
René Herzfänger und Jürgen Gemmer vor dem Digitalmobil. Foto: DBwV
Ein Besuch im Digitalmobil gibt den Anstoß für eine mögliche Zusammenarbeit mit dem Deutschen BundeswehrVerband.
Digitalisierung findet nicht nur in großen Städten oder Unternehmen statt. Das Digitalmobil bringt Wissen, Technik und persönliche Beratung dorthin, wo Menschen leben – niedrigschwellig, anschaulich und unmittelbar. Auf Einladung des Reservisten René Herzfänger besuchte Jürgen Gemmer im August das Digitalmobil. Von der Präsentation und den vielfältigen Möglichkeiten des Angebots zeigte er sich begeistert. Im Gespräch ging es darum, wie digitale Kenntnisse breiter vermittelt und für die berufliche Orientierung genutzt werden können. Für Gemmer, SaZ-Beauftragter im Landesverband West und Sonderbeauftragter „Bundeswehr & Wirtschaft“, liegt darin ein konkreter Ansatzpunkt. Soldatinnen und Soldaten auf Zeit müssen sich während ihrer Dienstzeit nicht nur fachlich weiterentwickeln. Sie bereiten zugleich den Übergang in eine zivile Arbeitswelt vor, in der digitale Verfahren, künstliche Intelligenz und neue Formen der Zusammenarbeit längst zum Alltag gehören.
Nähe schafft Zugang
Gerade ein mobiles Angebot kann Hemmschwellen abbauen. Technik wird nicht abstrakt erklärt, sondern vor Ort erlebbar. Fragen können direkt gestellt, Anwendungen ausprobiert und mögliche Vorbehalte offen angesprochen werden. Das ist auch für die Arbeit des DBwV interessant: Gute Beratung beginnt dort, wo Menschen tatsächlich erreicht werden. Im Gespräch entstand deshalb die Idee, Möglichkeiten einer Zusammenarbeit zu prüfen. Denkbar sind gemeinsame Informationsangebote oder Veranstaltungen, die digitale Grundkenntnisse mit Fragen der beruflichen Neuorientierung verbinden. Dabei soll es nicht um ein weiteres theoretisches Format gehen, sondern um praktische Hilfen, die im Alltag und beim Wechsel in den zivilen Arbeitsmarkt unmittelbar nutzbar sind. Gemmer will den Austausch nun im Netzwerk „Bundeswehr & Wirtschaft“ weiterführen. Ziel ist es, vorhandene Erfahrungen und Kontakte sinnvoll zu verbinden, Doppelstrukturen zu vermeiden und gute Angebote für die Kameradinnen und Kameraden sichtbarer zu machen. Der Besuch im Digitalmobil war dafür ein erster, vielversprechender Schritt.
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